Erdverkabelung ist bessere Option: Regionsgrüne fordern Transparenz beim Südlink-Neustart

  • Veröffentlicht am: 19. August 2016 - 10:25
Henning Krause, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover.
Henning Krause, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover. Foto: Sven Brauers.

"Wir erwarten, dass der Neustart genutzt wird, um maximale Transparenz zu schaffen und befürworten einen umfangreichen Bürgerdialog. So können sich die von der Trassenführung betroffenen Menschen einbringen, bevor der förmliche Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht wird. Es ist wichtig, dass nachvollziehbar ist, wie die Streckenführung zustande gekommen ist“, erklärt Henning Krause, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover. 

„Wir begrüßen die Erdverkabelung als zentralen Baustein, um Akzeptanz bei der Bevölkerung für dieses für die Energiewende wichtige Projekt zu schaffen. Ausnahmen sollte es nur geben, wenn es aus Gründen des Naturschutzes geboten ist, oder wenn es vor Ort gewünscht wird. In der Nähe von Siedlungen sind Erdkabel für uns Pflicht, weil sie zudem die Strahlenbelastung reduzieren“, stellt Krause klar.

Hintergrund:
Nach  Berichterstattung der HAZ vom 18.08.2016 ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Region Hannover von der Planung der Stromtrasse „Südlink“ betroffen. Änderungen der gesetzlichen Grundlage auf Bundesebene haben eine komplette Neuplanung notwendig gemacht.

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