AG Land und Tier

Die Arbeitsgemeinschaft Land und Tier wurde im November 2010 gegründet. Hintergrund war zum einen die zunehmende Ausbreitung der Massentierhaltung in der Region Hannover mit ihren nicht akzeptablen Haltungsbedingungen. Zum anderen ist es unser Anliegen, dem Thema „Tierschutz“ auch innerparteilich einen angemessenen Stellenwert zu verleihen.

Wir wollen aufklären über:
die Bedingungen unter denen Tiere in der Massentierhaltung leben. Hier besteht ein Gegensatz zu den gesetzlich vorgeschriebenen Tierschutzbestimmungen.
die gesundheitlichen Gefahren durch den massiven Antibiotikaeinsatz,
negative Folgen für die Umwelt vor Ort, wie Grundwasser- und Bodenbelastung, Artensterben, hoher CO2-Ausstoß der Intensivlandwirtschaft, Geruchsbelästigung, Sterben bäuerlicher Familienbetriebe,
negative globalen Folgen, wie die Vernichtung von Regenwald und bäuerlicher Landwirtschaft in Schwellen- und Entwicklungsländern durch extensiven Sojaanbau für die Massentierhaltung, weltweite Billigexporte von Fleisch und Milch zerstören die dortigen Märkte.

Wir wollen aufzeigen:
wie die Agrarpolitik der Bundesregierung und damit die EU-Agrarpolitik in Richtung Massentierhaltung gefördert wird,
unsere Forderungen zur Verbesserung: z. B. ein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände und eine Kennzeichnungspflicht von Fleisch, die den Verbraucher über Haltungsform und Fütterung der Tiere informiert,
welche Vorteile einer tiergerechte, umweltschonende und regionale Erzeugung von Lebensmitteln für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Umwelt hat,
dass Tiere eigenständige Lebewesen, die der Verantwortung und dem Schutz des Menschen unterstehen. Hieraus folgt, dass Tierversuche und nicht artgerechte Haltungsformen ohne zwingenden Grund nicht akzeptiert werden können.

Henning Krause und Carina Bach
SprecherInnen der AG Land und Tier

0511 3008866