UNSER WAHLPROGRAMM

„Für eine starke, gerechte und klimaneutrale Region Hannover“ heißt unser Wahlprogramm für die am 13. September anstehenden Kommunalwahlen. Mit diesem Programm setzen wir nicht nur Klimaneutralität in den Fokus, sondern auch soziale Gerechtigkeit und eine starke heimische Wirtschaft. Lies hier, wie Klimaneutralität der wirtschaftliche Motor unserer Region sein, und wie die Region in sozialer Hinsicht zu einem besseren Zuhause für alle Menschen werden kann.

Hier kannst du das Programm herunterladen.

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PRÄMBEL

In der Region Hannover leben über 1,2 Millionen Menschen. Sie arbeiten, lernen, engagieren sich und halten unsere Region Tag für Tag am Laufen. Weil Demokratie vom Mitmachen, von Vielfalt und von der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen lebt, wollen wir mit Ihnen und Euch unsere Region auch in den nächsten Jahren gemeinsam gestalten. 

Nie waren die Herausforderungen größer: die Klimakrise, das Artensterben, soziale Ungleichheit, Fluchtbewegungen und neue globale Konflikte – fordern entschlossenes Handeln auf allen politischen Ebenen. Dass die Region Hannover dazu in der Lage ist, haben wir in den vergangenen fünf Jahren bewiesen. Unter

GRÜNER Verantwortung haben wir den öffentlichen Nahverkehr ausgebaut, den Sprinti etabliert, Klimaschutz und den Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidend vorangebracht, den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen verbessert sowie soziale Teilhabe gestärkt. Wir haben bewiesen: Fortschritt in

schwierigen Zeiten funktioniert, wenn man ihn entschlossen, sozial gerecht und gemeinsam angeht.

Als GRÜNE übernehmen wir Verantwortung. Wir gestalten Politik nicht mit Blick auf den nächsten Tag, sondern mit Blick auf kommende Generationen. Für uns bedeutet Politik, Probleme anzugehen, statt sie zu vertagen. Wir verwalten nicht, sondern entwickeln Lösungen. Veränderungen gestalten wir sozial gerecht.

Wir hören zu, entscheiden klar und halten Kurs.

In den kommenden Jahren wollen wir die Region Hannover weiter zu einem Ort machen, an dem Klimaschutz, Naturschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stärke zusammengehören. Wo bezahlbare Mobilität, eine starke Gesundheitsversorgung und verlässliche Angebote überall erreichbar sind – in der

Stadt genauso wie im Umland. Wo innovative Ideen entstehen, Arbeitsplätze geschaffen werden und Wohlstand erneuert wird, ohne unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu zerstören. Zu einem Ort, wo Teilhabe, Vielfalt und Demokratie im Alltag spürbar sind. Wo ausreichend Räume für Begegnung, Kultur

und Sport vorhanden sind. Wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen beteiligt werden. Wo Zusammenhalt entsteht. Wo Vielfalt kein Risiko, sondern eine Stärke ist und wo Integration echte Teilhabe ermöglicht.

Unsere Vision ist eine Region, die niemanden zurücklässt: offen, sicher und inklusiv – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, sexueller Identität oder Lebensform. Eine Region, in der Menschen gut leben, arbeiten und füreinander einstehen können.

Dafür treten wir an. Dafür übernehmen wir Verantwortung.
Und dafür bitten wir um Ihr Vertrauen.

Wir haben schon viel geschafft beim Klimaschutz. Unsere Verantwortung gegenüber Menschen, Natur und zukünftigen Generationen werden wir auch zukünftig wahrnehmen. Wir wollen, dass die Region Hannover bis 2035 klimaneutral wird. Dabei ist uns wichtig, dass Klimaschutz sozial gerecht gestaltet wird und Wohlstand, Lebensqualität sowie gute Arbeitsplätze sichert. Gleichzeitig passen wir unsere Region vorrausschauend an die Folgen des Klimawandels an. So entsteht eine Region, in der alle Menschen heute und morgen gut und sicher leben können.

KLIMASCHUTZ ENTSCHLOSSEN VORANBRINGEN

Klimaschutz ist unsere Chance, die Region Hannover zukunftsfest zu gestalten. Durch fossilfreie Zukunftsbranchen können wir den Wirtschaftsstandort stärken und unseren Wohlstand, gute Arbeitsplätze und faire Löhne auch in Zukunft sichern und ausbauen. Die Energiewende nutzen wir gezielt, um Lebensqualität, soziale Gerechtigkeit und regionale Wertschöpfung zu stärken. Wenn wir sie konsequent weiter umsetzen, fließen bis 2035 Investitionen von rund 24,9 Milliarden Euro in die Region Hannover. So sichern wir jährlich etwa 4.000 Arbeitsplätze oder schaffen neue. Der sozial- und umweltverträgliche Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu beträchtlichen Steuermehreinnahmen bei den Städten und Gemeinden in der Region Hannover. Mit einem Klimainvestitionsprogramm haben wir erstmals eine langfristige Finanzierung für das Ziel der Klimaneutralität aufgestellt und verknüpfen Klimaschutz, soziale Abfederung und regionale Wertschöpfung miteinander.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Die Region Hannover wird bis 2035 klimaneutral
    Wir werden den Weg der Region Hannover zur Klimaneutralität weiter ambitioniert vorantreiben. Klimaschutz und Energiewende gestalten wir sozial gerecht.
  • Alle Maßnahmen werden auf ihre Klimawirkung geprüft
    Jede Entscheidung der Region wird vorab auf ihre Auswirkungen auf Klima und Menschen überprüft. So stellen wir konsequenten und gerechten Klimaschutz sicher.
  • Ein Klimabeirat für Beteiligung und Mitbestimmung
    Wir führen einen unabhängigen Klimabeirat ein, der die Maßnahmen und Projekte der Region Hannover frühzeitig auf ihre Klimawirkung prüft und Politik sowie Verwaltung fachlich berät. So verankern wir Klimaschutz verbindlich in allen Entscheidungsprozessen und stärken Transparenz sowie demokratische Beteiligung.
  • Stärkung der Klimaschutzagentur
    Die Agentur statten wir weiterhin dauerhaft mit ausreichenden Ressourcen aus, damit sie Einwohner*innen und Unternehmen weiter umfassend zu Förderprogrammen und Klimaschutzprojekten unabhängig und kostenfrei beraten kann. Klimaschutz wird dadurch für alle zugänglich und niedrigschwellig angeboten.

ENERGIE- UND WÄRMEWENDE IM ALLTAG UMSETZEN

Die Energiewende soll für alle Menschen einen konkreten Nutzen bringen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist deshalb nicht nur ein zentraler Baustein für wirksamen Klimaschutz. Er stärkt unsere Unabhängigkeit, gibt unserer Wirtschaft Rückenwind und sorgt dafür, dass Energie langfristig bezahlbar bleibt. Auch in der Wärmeversorgung setzen wir konsequent auf erneuerbare Energien, um unabhängig zu werden und dafür zu sorgen, dass Heizkosten dauerhaft bezahlbar bleiben.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Gründung einer regionsweiten Bürgerenergiegenossenschaft
    Bürger*innen können sich aktiv an der Energiewende beteiligen und finanziell davon profitieren – etwa durch Photovoltaik auf kommunalen Dächern oder gemeinschaftliche Energieprojekte.
  • Wärmewende konsequent voranbringen
    Die Wärmeversorgung ist ein zentraler Hebel für den Klimaschutz, deshalb treiben wir die Defossilisierung der Wärme konsequent voran. Wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, bauen wir neue klimafreundliche Wärmenetze aus und entwickeln bestehende weiter. Stadtwerke, Genossenschaften und lokale Akteure binden wir aktiv in Planung und Umsetzung ein. So entsteht eine effiziente, zukunftsfähige Wärmeversorgung, die sozialverträglich gestaltet ist und langfristig Kosten stabil hält. Dabei setzen wir auch auf innovative Lösungen wie Großwärmepumpen, Geothermie und andere erneuerbare Wärmequellen. Wir setzen uns für die Schaffung von Finanzierungsinstrumenten durch die Region Hannover ein, mit deren Hilfe wichtige Investitionen in die Wärmewende vor Ort gestemmt werden können.
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität
    Die erfolgreichen Konzepte zum Ausbau der Ladeinfrastruktur aus der Landeshauptstadt übertragen wir auf die gesamte Region. 

KLIMAFOLGEN VORAUSSCHAUEND BEGEGNEN

Der Klimawandel hat auch in der Region Hannover bereits zu immer mehr und immer stärkeren Extremwetterereignissen geführt. Uns werden in Zukunft weiterhin Fluten, extreme Hitze oder Waldbrände begegnen. Wir handeln vorausschauend und stärken den Schutz von Menschen, Infrastruktur und Natur.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Umsetzung von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung
    Dach- und Fassadenbegrünung, Entsiegelung, Regenrückhaltung sowie wasser- und schattenspendende Infrastruktur werden gezielt gefördert. Wir wollen natürliche Retentionsräume in der Landschaft schaffen, um unsere Siedlungen und Infrastrukturen besser vor Hochwasser zu schützen. Wichtig sind uns ebenso die Stärkung des Prinzips der Schwammstadt bei der zukünftigen Stadt- und Regionalentwicklung und der Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer Grundwasserresourcen.
  • Stärkung der Feuerwehren
    Wir begleiten den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ronnenberg bis 2030, setzen uns für einen Neubau in Burgdorf ein und erstellen einen aktuellen Feuerwehrbedarfsplan für die gesamte Region.
  • Bevölkerungsschutz nachhaltig stärken
    Wir stärken den Bevölkerungsschutz, indem Risiken frühzeitig erkannt und systematisch erfasst werden. Für den Katastrophenfall sorgen wir für gut organisierte spezialisierte Einheiten von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Zudem entwickeln wir ein modernes, verständliches Bevölkerungsschutzkonzept für unsere Region.

Unsere Natur ist Grundlage für Gesundheit, Lebensqualität und Sicherheit. Sie schützt uns vor Hitze und Hochwasser, sichert sauberes Wasser und frische Luft und macht unsere Region lebenswert. Wir tragen Verantwortung dafür, dass Artenvielfalt erhalten bleibt und natürliche Lebensräume wie Moore, Wälder und Gewässer geschützt und wiederhergestellt werden – für uns und für kommende Generationen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Vielfalt bewahren – Artensterben stoppen
    Der Schutz der biologischen Vielfalt ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Intakte Ökosysteme sichern unsere Landwirtschaft, unsere Gesundheit und die Widerstandsfähigkeit unserer Region gegenüber den Folgen des Klimawandels. Wir holen die Natur zurück in unsere Region und erhalten und erweitern die Lebensräume wildlebender Tier- und Pflanzenarten.
  • Biodiversität gezielt fördern
    Wir entwickeln die bestehende Biodiversitätsstrategie der Region Hannover konsequent weiter und hinterlegen ihre Ziele mit konkreten Maßnahmen vor Ort. Vorhandene Lebensräume auf öffentlichen Flächen werden besser miteinander vernetzt. Gleichzeitig schaffen wir mehr Raum für ökologische Landwirtschaft. Dies erreichen wir unter anderem durch die gezielte Ausweisung geeigneter Flächen im Zuge der Aktualisierung des Landschaftsrahmenplans.
  • 5.000 neue Bäume für die Region Hannover
    Bäume sind unverzichtbar für Klimaschutz, Luftqualität und Lebensqualität. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und verbessern das Mikroklima. Wir pflanzen 5.000 neue Bäume in der gesamten Region, insbesondere entlang von Straßen und Wegen. So verbinden wir Landschaftsräume, verbessern Aufenthaltsqualität und stärken die Natur vor Ort.
  • Naturschutzorganisationen stärken
    Naturschutzverbände und Initiativen sind unverzichtbare Partner*innen für den Schutz unserer Umwelt. Wir fördern sie gezielt und verlässlich, um ihre wichtige Arbeit dauerhaft abzusichern und weiterzuentwickeln.

MOORE RETTEN UNS. WIR RETTEN SIE.

Moore sind wahre Klimaschützer. Die Wiedervernässung von Mooren ist daher ein wichtiger Beitrag zum Biodiversitäts- und Klimaschutz. Sie speichern große Mengen CO2, bieten Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten und wirken als natürliche Wasserspeicher. In Zeiten von zunehmenden Wetterextremen sind gesunde Moore natürliche Puffer gegen Starkregen und Trockenheit. Diese wertvollen Ökosysteme schützen und entwickeln wir konsequent weiter.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Moorstrategie weiterhin konsequent umsetzen
    Wir renaturieren unsere Moore und bringen den Wasserstand wieder auf ein naturnahes Niveau. Damit stellen wir die Funktion der Moore als CO2-Speicher und Wasserrückhalter wieder her. Gleichzeitig sorgen wir für eine Beendigung des Torfabbaus im Toten Moor so schnell wie möglich.
  • Gründung einer Natur- und Klimaschutzstiftung
    Wir etablieren eine Natur- und Klimaschutzstiftung, die sich aus freiwilligen Klimaschutz-Beiträgen regionaler Unternehmen und Akteuren aus der Region speist. Die Mittel werden über den Vertragsnaturschutz für die klimaschonende und torferhaltende Bewirtschaftung von Moorböden eingesetzt. Durch die Schaffung von Paludikulturen und den Anbau von Torfersatzstoffen wird neben dem Klima- und Moorschutz auch die regionale Landwirtschaft gestärkt.

WASSER SCHÜTZEN – LEBENSADERN UNSERER REGION STÄRKEN

Unsere Gewässer sind zentrale Lebensadern der Region Hannover. Sie verbinden Landschaftsräume, sichern Trinkwasser, fördern Biodiversität und bieten Erholungsräume für die Menschen. Wir machen unsere Gewässer widerstandsfähig gegenüber den Folgen des Klimawandels und gestalten sie zugleich erlebbar.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Vorausschauende Wasserplanung für Mensch und Natur
    Wir sorgen frühzeitig dafür, dass Wasser in Trockenzeiten gerecht und nachhaltig genutzt wird. Dabei berücksichtigen wir die Bedürfnisse von Natur, Landwirtschaft und Bevölkerung. So sichern wir langfristig die Wasserversorgung und schützen unsere Ökosysteme.
  • Renaturierung von Bächen und Flüssen
    Wir geben Bächen und Flüssen wieder mehr Raum. Durch Renaturierung können sie Wasser aufnehmen, Hochwasser abmildern und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen. Kommunen und Vereine unterstützen wir aktiv bei der Planung und Umsetzung solcher Maßnahmen. Damit verbinden wir wirksamen Hochwasserschutz mit Naturschutz und Erholung.
  • Die Leine als blaues Band der Region entwickeln
    Die Leine soll als zusammenhängendes blaues Band die Region Hannover verbinden. Wir renaturieren die Leine, stärken ihre ökologische Funktion, verbessern ihre Widerstandsfähigkeit gegen Starkregen und Trockenheit und machen sie gleichzeitig für die Menschen besser zugänglich und erlebbar.

Sozialer Zusammenhalt ist die Grundlage einer starken Demokratie. Wir wollen, dass in der Region Hannover niemand zurückgelassen wird – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Einkommen oder Beeinträchtigung. Wir stehen für gleiche Rechte, echte Teilhabe und gute Lebensbedingungen für alle Menschen. Dafür stärken wir die soziale Infrastruktur, investieren in Bildung und schaffen bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum. So gestalten wir eine Region, in der Vielfalt selbstverständlich ist und in der alle gut leben können – heute und morgen.

GLEICHSTELLUNG LEBEN – GEWALT BEENDEN

Gleichstellung ist Voraussetzung für Freiheit, Sicherheit und Demokratie. Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles Schicksal, sondern ein strukturelles gesellschaftliches Problem. 

Unser Ziel ist klar: Vision Zero – null Femizide in der Region Hannover.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen dauerhaft absichern
    Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen werden wir finanziell verlässlich ausstatten und dauerhaft absichern. Die Angebote sind barrierefrei zugänglich und orientieren sich am tatsächlichen Bedarf vor Ort. Kapazitäten erweitern wir, um Engpässe zu vermeiden, und stellen niedrigschwellige Beratung auch in ländlichen Regionen sicher. Fachlich qualifiziertes Personal erhält kontinuierliche Fortbildungsangebote. Die bauliche und organisatorische Infrastruktur verbessern wir so, dass Schutz, Beratung und Unterstützung jederzeit gewährleistet sind.
  • Gewaltschutz konzeptionell weiterentwickeln
    Neue Gewaltformen, etwa digitale Partnerschaftsgewalt, nehmen wir ernst und integrieren sie systematisch in bestehende Konzepte. Hilfesysteme gestalten wir barrierefrei, auch für ältere, pflegebedürftige und Frauen mit Behinderungen. Die Vernetzung zwischen Polizei, Beratungsstellen und sozialen Diensten stärken wir weiter. Präventive Maßnahmen für besonders gefährdete Gruppen bauen wir gezielt aus. Fachkräfte werden regelmäßig geschult und sensibilisiert. Bestehende Konzepte evaluieren wir kontinuierlich und passen sie an aktuelle Bedarfe an.
  • Prävention und Täter*innenarbeit stärken
    Programme wie „Kein Täter werden“ bauen wir konsequent aus und erweitern Präventionsangebote. Frühzeitige Aufklärung in Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen fördern wir gezielt. Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Polizei und Beratungsstellen stärken wir. Täter*innenarbeit entwickeln wir fachlich weiter und überprüfen Maßnahmen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit.
  • Kinder konsequent in den Blick nehmen
    Die Perspektive von Kindern berücksichtigen wir in allen Hilfesystemen bei häuslicher Gewalt. Die Zusammenarbeit zwischen Frauenhäusern und Jugendhilfe wird weiter gestärkt. Kinder erhalten begleitende psychosoziale Unterstützung, um Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Schutzkonzepte in Schulen und Kitas werden umgesetzt. Beratungsangebote für betroffene Kinder gestalten wir niedrigschwellig. Übergangskonzepte sorgen für stabile Betreuung und Unterstützung nach Krisensituationen.
  • Übergang aus dem Frauenhaus in eigenen Wohnraum erleichtern
    Wir schaffen zusätzliche Übergangswohnplätze für Frauen und Kinder und setzen Belegrechte gezielt ein, um den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu sichern. Die Koordination zwischen Ämtern, Wohnungsbaugesellschaften und Beratungsstellen verbessern wir. Betroffene werden individuell begleitet, um langfristige Perspektiven für selbstständiges und sicheres Wohnen zu schaffen.

QUEERES LEBEN SICHTBAR MACHEN

In einer inklusiven Gesellschaft darf die Identität eines Menschen niemals Anlass für Benachteiligung, Ausgrenzung oder Abwertung sein. Wir setzen uns für eine vielfältige Region ein, in der alle Menschen ohne Angst vor Diskriminierung und Gewalt verschieden sein und gleichberechtigt teilhaben können.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Regenbogenfamilien stärken
    Wir fördern Sichtbarkeit und Akzeptanz von Regenbogenfamilien und unterstützen entsprechende Angebote, unter anderem durch die Förderung von CSDs im Umland.

PROAKTIVER SOZIALSTAAT – NIEMAND BLEIBT ZURÜCK

Soziale Unterstützung ist Teil öffentlicher Verantwortung und ein verlässliches Recht für alle – unabhängig von individueller Durchsetzungskraft oder persönlicher Situation. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es einen starken und handlungsfähigen Sozialstaat, der Teilhabe sichert und ein Leben in Würde ermöglicht. Ein moderner Sozialstaat handelt vorausschauend, unterstützt gezielt, baut auf das Engagement der Menschen und eröffnet neue Chancen und Perspektiven. So stärkt er Selbstbestimmung und sorgt dafür, dass niemand zurückbleibt.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Präventionsketten auf- und ausbauen
    Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsangebote verzahnen wir besser – von der Kita an. Ziel ist es, Familien und Kinder frühzeitig zu erreichen und gezielt zu unterstützen. Koordinierte Netzwerke und Steuerungsstellen begleiten Menschen verlässlich über verschiedene Lebensphasen hinweg. Präventionsketten verknüpfen alle relevanten Akteure. Sie beugen Armut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit vor, fördern Chancengleichheit und stärken gesellschaftliche Teilhabe. Die Angebote werden kommunal abgestimmt und nachhaltig umgesetzt.
  • Wege verkürzen und Bürokratie abbauen
    Mit Sozialzentren und sogenannten One-Stop-Shops schaffen wir zentrale, niedrigschwellige Anlaufstellen. Dort erhalten Menschen gebündelt Zugang zu verschiedenen Sozialleistungen. Dabei denken wir aus Kund*innenperspektive: So verkürzen wir Wege, reduzieren bürokratische Hürden und verbessern die Erreichbarkeit sozialer Unterstützung. Unser Anspruch ist klar: Der Sozialstaat kommt aktiv auf die Menschen zu – weg von der Holschuld der Betroffenen, hin zur Bringschuld öffentlicher Verantwortung.

NAH VERSORGT GUT LEBEN

Eine gute Daseinsvorsorge ist Grundlage für Lebensqualität, Zusammenhalt und gleichwertige Lebensverhältnisse in unserer Region. Ob medizinische Versorgung, Kinderbetreuung, Mobilität, Kultur oder soziale Angebote – alle Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass die wichtigen Dinge des Alltags gut erreichbar und bezahlbar sind.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Eine Region der kurzen Wege
    Wir setzen das Konzept der 15-Minuten-Region um, damit alle wichtigen Angebote des täglichen Lebens gut erreichbar sind. Orte wie Bibliotheken, Nachbarschaftstreffs, Jugendzentren, Parks oder Repair-Cafés schaffen Begegnung abseits von Zuhause und Arbeit – freiwillig, niedrigschwellig und ohne Konsumzwang. Förderprogramme unterstützen Entwicklung und Ausbau, auch durch die Nutzung bestehender, bislang nicht ausgelasteter Räume.
  • Soziale Infrastruktur gemeinsam denken
    Mehrgenerationenhäuser, Nachbarschaftstreffs sowie Bildungs- und Gesundheitsangebote gestalten wir inklusiv, barrierefrei und vernetzt. Diese Orte ermöglichen Begegnung, Unterstützung und Teilhabe für alle Generationen. Niedrigschwellige Angebote und gute Erreichbarkeit stärken die Zusammenarbeit von Kommunen, Ehrenamt und sozialen Einrichtungen und fördern lebenswerte Quartiere mit starken sozialen Strukturen.
  • Einsamkeit entgegenwirken
    Einsamkeit, insbesondere im Alter, machen wir sichtbar und brechen das Schweigen darüber. Begegnungsangebote und soziale Netzwerke fördern wir gezielt und stärken damit auch ehrenamtliche Strukturen. Quartiere gestalten wir so, dass soziale Kontakte erleichtert werden. Dabei nehmen wir die Vielfalt der Lebenswege in den Blick und unterstützen gezielt die wachsende Zahl an Senior*innen mit Migrationsgeschichte und sorgen dafür, dass auch queere Menschen im Alter einen Platz finden, an dem sie willkommen sind. Ziel ist ein aktives, selbstbestimmtes und gut vernetztes Leben für Menschen aller Generationen.

WOHNEN FÜR ALLE

Wohnen ist ein Menschenrecht. Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen – für Familien -insbesondere auch Alleinerziehende und deren Kinder – sowie ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Neubau und Sanierung fördern wir gleichermaßen. Quartiere werden sozial durchmischt, barrierefrei und lebenswert gestaltet.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Belegrechte gezielt nutzen
    Belegrechte setzen wir gezielt ein, um besonders bedürftigen Menschen den Zugang zu Wohnraum zu sichern. Übergangswohnplätze binden wir strategisch ein. Die Koordination zwischen Ämtern, Wohnungsbaugesellschaften und Beratungsstellen verbessern wir, um den Weg in eigenständiges Wohnen zu erleichtern und langfristige Perspektiven zu schaffen.
  • Wohnraumförderung stärken
    Die Wohnraumförderung entwickeln wir mit der Initiative „WoBi 2.0“ weiter. Dazu gehören auch barrierefreie Umbauten im Bestand. Finanzielle Mittel setzen wir effizient ein und koordinieren Neubau und Sanierung besser. Förderprogramme sind sozial und ökologisch ausgerichtet, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
  • Nachhaltiges Bauen und Wohnen fördern
    Neubau und Sanierung erfolgen klimagerecht, flächensparend und sozial. Schwerpunkte sind Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Gemeinschaftsflächen. Die Vorstellungen und Bedürfnisse der Bewohner*innen fließen in die Planung ein. Unser Ziel ist eine Region, in der Wohnen bezahlbar, nachhaltig und inklusiv ist.

Wir wollen, dass alle Menschen jederzeit eine hochwertige medizinische Versorgung erhalten. Das regionseigene Klinikum Region Hannover (KRH) stellt diese Versorgung im gesamten Regionsgebiet sicher. Mit der Medizinstrategie 2030 haben wir das KRH zukunftsfest aufgestellt. Durch Spezialisierung und die Bündelung von Leistungen verbessern wir die Behandlungsqualität und schaffen mit einem Spektrum von ambulanten Angeboten bis zur Maximalversorgung ein Versorgungsangebot für alle.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Zentrale Anlaufstelle in Lehrte schaffen
    Das geplante Regionale Gesundheitszentrum (RGZ) als Kern des Gesundheitscampus in Lehrte wird mit seinem sektorenübergreifenden Ansatz ein wichtiger Baustein der wohnortnahen Versorgung. Es soll erste Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen bei gesundheitlichen Fragen sein.
  • Standort Siloah zum Maximalversorger entwickeln
    Durch die Zusammenführung der Standorte Nordstadt und Siloah entwickeln wir einen Maximalversorger mit hochspezialisierten Leistungen und moderner Technik. Die geplanten Neubauten der Krankenhäuser in Gehrden und Burgwedel treiben wir konsequent voran.
  • Aufklärung und bessere Steuerung der Versorgung
    Notaufnahmen sollen sich auf stationäre Behandlungsbedarfe konzentrieren können. Ambulante Angebote werden besser sichtbar gemacht. Durch gezielte Aufklärung und Steuerung stellen wir sicher, dass alle im Notfall gut versorgt sind.
  • Personalausstattung verbessern
    Gute Arbeitsbedingungen sind Voraussetzung für gute Versorgung. Wir verbessern die Personalausstattung in allen Bereichen und setzen auf einen sinnvollen Qualifikationsmix.
  • Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Krankenhaus
    Krankenhäuser leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, etwa durch Hitzeschutzmaßnahmen, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Reduktion von Verpackungsmüll. Das KRH entwickeln wir konsequent weiter zu einem „Green Hospital“. Gesundheitseinrichtungen schützen wir gezielt vor den Folgen extremer Hitze, insbesondere für ältere Menschen, Kinder und vulnerable Gruppen.
  • Krankenhausverpflegung verbessern
    Die Speisenangebote im KRH gestalten wir möglichst individuell und kooperieren dafür eng mit regionalen Anbietern.
  • Medizin für alle
    Das Klinikum Region Hannover (KRH) wird Vorreiter für gendersensible Medizin. Wir stellen sicher, dass Diagnosen und Behandlungen die Unterschiede zwischen den Geschlechtern berücksichtigen.

GESUNDHEIT RUND UM DIE GEBURT

Werdende Mütter und junge Familien wünschen sich eine gute Begleitung in der Schwangerschaft, eine sichere Geburt und einen gelungenen Start ins Familienleben. Dazu gehört ebenso, dass Frauen in jeder Lebenslage selbstbestimmte Entscheidungen treffen können. In der Region Hannover setzen wir uns für eine starke Geburtshilfe, gute Beratung und einen verlässlichen, diskriminierungsfreien Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung ein.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Geburtshilfe stärken
    Der hebammengeführte Kreissaal in Gehrden hat sich sehr bewährt. Wir wollen dieses Modell auch auf andere Standorte übertragen. Auch die Hebammenzentrale wollen wir stärken, um allen Schwangeren Zugang zu Hebammenversorgung zu ermöglichen. Die Region Hannover soll außerdem stillfreundliche Kommune werden. Mit einer Humanmilchbank wollen wir die Versorgung von Früh- und Neugeborenen sicherstellen.
  • Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen verbessern
    Wir setzen uns schon lange dafür ein, dass Paragraf 218 StGB abgeschafft und Schwangerschaftsabbrüche damit endlich entkriminalisiert werden. Bis dahin bauen wir die die Schwangerschaftskonfliktberatung aus und verbessern den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Region Hannover.

MEHR PRÄVANTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG

Gute Gesundheitsversorgung beginnt dort, wo Menschen frühzeitig Unterstützung, verlässliche Informationen und niedrigschwellige Angebote finden. Gerade Prävention, Beratung und ein gerechter Zugang zur Versorgung sind entscheidend dafür, dass Gesundheit nicht vom Geldbeutel oder von bürokratischen Hürden abhängt. In der Region Hannover setzen wir deshalb auf starke Strukturen, die Orientierung geben, Zugänge öffnen und niemanden ausschließen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Prävention und Beratung stärken
    Das Gesundheitsamt der Region Hannover entwickeln wir weiter zu einer modernen, niedrigschwelligen Anlaufstelle für Prävention, Gesundheitsförderung, Beratung und Koordination.
  • Gesundheitskioske erproben
    Gesundheitskioske bieten niedrigschwellige, barrierearme und mehrsprachige Beratung. Wir wollen sie als Modellprojekte erproben und dauerhaft etablieren.
  • Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung sichern
    Die Clearingstelle und den Gesundheitsfonds entwickeln wir bedarfsgerecht weiter, um den Zugang zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung sicherzustellen.

Die Region Hannover ist eine Region der Vielen. Migration ist Realität, Normalität und Bereicherung. Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und tragen in allen Bereichen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, wirtschaftlicher Stärke und kulturellem Vielfalt bei. Integration ist deshalb keine Einbahnstraße, sondern eine gemeinsame Aufgabe von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Unser Ziel ist eine Region, in der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Aufenthaltsstatus faire Chancen auf Teilhabe, Bildung, Arbeit und politische Mitbestimmung haben. Integration stärkt unsere Demokratie – sozial, kulturell und wirtschaftlich.

FÜR EINE MODERNE WILLKOMMENS- UND ZUWANDERUNGSBEHÖRDE

Wir wollen eine Zuwanderungs- und Willkommensbehörde, deren Mitarbeiter*innen Menschen mit Einwanderungsgeschichte auf Augenhöhe begegnen. Verwaltung verstehen wir dabei als Dienstleistung für die Menschen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Serviceorientierte Organisationskultur entwickeln
    In enger Kooperation mit der Zivilgesellschaft fördern wir eine Organisationskultur, die unterstützt, begleitet und Perspektiven eröffnet statt abschreckt. Ziel ist eine transparente, verlässliche und menschenfreundliche Verwaltungspraxis.
  • Erreichbarkeit und Verfahrensabläufe verbessern
    Wir setzen auf klare Zuständigkeiten, verständliche Kommunikation und verlässliche Bearbeitungszeiten. Digitale Angebote ergänzen persönliche Beratung, ersetzen sie aber nicht. Gerade für komplexe oder belastende Lebenslagen bleiben persönliche Ansprechpersonen zentral.
  • Mitarbeitende stärken
    Gute Integration braucht gut ausgestattete Behörden. Wir sorgen für ausreichendes Personal, kontinuierliche Fortbildung und interkulturelle Kompetenz, um Verfahren rechtssicher, effizient und empathisch umzusetzen.

INTEGRATIONSARBEIT DAUERHAFT SICHERN

Integration gelingt vor Ort – in Quartieren, Vereinen, Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen und Ehrenamtsstrukturen. Diese Arbeit braucht Verlässlichkeit. Deshalb setzen wir uns für eine dauerhaft gesicherte Integrationsarbeit ein. Sie braucht stabile Strukturen, langfristige Finanzierung und gute Rahmenbedingungen, damit Engagement wirken kann und Integration nachhaltig gelingt.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Integrationsprojekte langfristig absichern
    Wir sichern erfolgreiche Integrationsprojekte und Förderprogramme dauerhaft ab und beenden die Praxis kurzfristiger Projektfinanzierungen, wo immer möglich. Gute Arbeit braucht Planungssicherheit.
  • Integrationsarbeit politisch verankern
    Integrationsarbeit wird als dauerhafte Querschnittsaufgabe politisch gestärkt und strukturell verankert. Dabei setzen wir auf enge Zusammenarbeit zwischen Region, Kommunen und freien Trägern.
  • Zivilgesellschaftliche Akteure stärken
    Migrantische Selbstorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Beratungsstellen und ehrenamtliche Initiativen sind zentrale Partner. Wir unterstützen sie fachlich, finanziell und organisatorisch.

MITGESTALTEN UND DAZUGEHÖREN

Integration ist untrennbar mit demokratischer Teilhabe verbunden. Wer gehört wird, mitentscheiden kann und Zugang zu gesellschaftlichen Strukturen hat, fühlt sich zugehörig und übernimmt Verantwortung. Deshalb stärken wir Beteiligungsmöglichkeiten und schaffen Zugänge zur Demokratie – damit Teilhabe im Alltag erfahrbar wird und Zusammenhalt wächst.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Politische und gesellschaftliche Teilhabe fördern
    Wir stärken Beteiligungsformate für Menschen mit Migrationsgeschichte und fördern politische Bildung sowie demokratisches Engagement. Ein Beitrag ist dabei die Erweiterung der Erinnerungskultur für die Perspektiven der Eingewanderten.
  • Diskriminierung konsequent entgegentreten
    Rassismus und Ausgrenzung gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir setzen auf Prävention, Sensibilisierung und klare Haltung gegen jede Form von Diskriminierung.
  • Integration als Standortfaktor begreifen
    Eine offene, vielfältige Region ist attraktiv für Fachkräfte, Unternehmen und Familien. Integration stärkt Innovationskraft, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Stabilität.
  • Antidiskriminierungsstelle aufbauen
    Damit Menschen bei Diskriminierungserfahrungen eine verlässliche Anlaufstelle haben, haben wir für die Region Hannover eine eigene Antidiskriminierungsstelle auf den Weg gebracht. In den vergangenen Jahren wurde dafür ein tragfähiges Konzept erarbeitet, das wir nun konsequent umsetzen werden.

Kinder, Jugendliche und Familien brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, um in einem sicheren Umfeld aufzuwachsen und ihr Potenzial entfalten zu können. Bildung, Kultur, Sport und demokratische Teilhabe sind für uns öffentliche Aufgaben. Wir gestalten sie inklusiv, gerecht und zukunftsorientiert. Von der frühkindlichen Bildung bis zum Übergang in Ausbildung und Beruf schaffen wir gute Lern- und Lebensorte, die Zusammenhalt stärken und Beteiligung ermöglichen. Dabei denken wir Familie, Bildung und Jugendpolitik gemeinsam.

GUTE BILDUNG UND STARKE SCHULEN FÜR JEDES KIND

Gute Bildung braucht gute Räume, ausreichend Personal und zeitgemäße Konzepte. Die Region Hannover trägt als Schulträgerin besondere Verantwortung, insbesondere für Förderschulen und Berufsbildende Schulen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Aus- und Neubau von Förder- und Berufsbildenden Schulen
    Mit der neu gegründeten Schulbaugesellschaft bringen wir den dringend notwendigen Schulbau voran. 2025 starteten die ersten Bauprojekte, beginnend in Lehrte. Insgesamt investieren wir rund eine Milliarde Euro in moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Schulgebäude.
  • Inklusive Bildung stärken
    Gemeinsames Lernen baut Barrieren ab und fördert gegenseitiges Verständnis. Wir setzen uns für eine inklusive Bildungslandschaft und Jugendarbeit ein, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird und Kinder und Jugendliche unabhängig von individuellen Voraussetzungen bestmöglich gefördert werden.
  • Gebärdensprache als erste Fremdsprache ermöglichen
    Wir wollen Gebärdensprache als reguläres Fremdsprachenangebot etablieren. Damit stärken wir Teilhabe, Barrierefreiheit und gelebte Inklusion im Bildungsalltag.
  • Digitale Bildung für alle
    Alle Schüler*innen sollen Zugang zu digitalen Endgeräten und moderner technischer Ausstattung haben – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Digitale Bildung verstehen wir dabei als pädagogische Aufgabe und nicht nur als technische Ausstattung.
  • Frühkindliche Bildung und Sprachförderung ausbauen
    Frühe Förderung ist entscheidend für Bildungsgerechtigkeit. Wir stärken frühkindliche Bildungsangebote und bauen Sprachförderung gezielt aus, um allen Kindern gute Startchancen zu ermöglichen.
  • Soziales Lernen von der Kita bis zum Beruf
    Soziale Kompetenzen, Konfliktfähigkeit und Teamarbeit sind Schlüsselqualifikationen. Wir verankern soziales Lernen systematisch entlang der gesamten Bildungskette – von der Kita über die Schule bis hin zur beruflichen Bildung.
  • Gesundes Essen von klein auf
    Wir setzen uns dafür ein, dass allen Kindern und Jugendlichen Zugang zu gesundem und regionalem Essen ermöglicht wird. Dafür wollen wir in Zusammenarbeit mit dem Ernährungsrat eine Ernährungs-Strategie entwickeln.

DEMOKRATIE LERNEN UND TEILHABE STÄRKEN

Demokratie muss gelernt, erlebt und gelebt werden. Junge Menschen sollen frühzeitig erfahren, dass ihre Stimme zählt und sie ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten können.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Demokratie nachhaltig stärken
    Demokratiebildung wird dauerhaft bei der Gedenkstätte Ahlem verankert. Die Umsetzung entsprechender Haushaltsbeschlüsse läuft. Politische Bildung, Erinnerungsarbeit und die Auseinandersetzung mit der Geschichte gehören für uns untrennbar zusammen.
  • Junge Menschen für Demokratie gewinnen
    Wir prüfen eine erneute Beantragung des Projekts „Demokratie? Ehrensache!“, um demokratisches Engagement junger Menschen frühzeitig zu fördern und zu begleiten.
  • Soziale Teilhabe stärken
    Kultur- und Sportvereine werden stärker in die Armutsprävention eingebunden. Bildungs- und Teilhabepakete setzen wir gezielt ein, um Kindern und Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Ehrenamtliche Strukturen und Gemeinschaftsangebote fördern wir gezielt. Soziale Netzwerke und Freizeitmöglichkeiten tragen dazu bei, Isolation zu vermeiden und Teilhabe zu stärken. Ziel ist ein inklusives Umfeld, in dem alle jungen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Lage aktiv teilnehmen können.

KULTUR UND SPORT FÜR ALLE

Kulturelle Angebote schaffen Begegnung, Identität und Teilhabe. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Aber auch Bewegung und Sport in unserer Region machen Spaß. Zusätzlich leisten unsere Sportvereine einen unverzichtbaren Beitrag für Gesundheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Hörregion Hannover verstetigen
    Die Hörregion Hannover ist ein Projekt mit überregionaler Strahlkraft an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Wir setzen uns für eine Verstetigung über das Jahr 2026 hinaus ein.
  • Bibliotheken erhalten und weiterentwickeln
    Bibliotheken sind zentrale Orte der Bildung, Begegnung und Teilhabe. Wir sichern ihren Erhalt und entwickeln sie als moderne, offene und niedrigschwellige Einrichtungen weiter.
  • Vereinssport stärken
    Wir sichern die Förderung von Sportvereinen dauerhaft ab und stärken ihre Rolle als Orte der Begegnung, Integration und Gesundheitsförderung.
  • e.coSport weiterentwickeln
    Das Programm e.coSport stößt auf großes Interesse, ist bislang jedoch zu bürokratisch. Damit werden Vereine über energetische Maßnahmen beraten und bei der Gebäudedämmung, Installation von Solaranlagen oder Wärmepumpen finanziell gefördert. Wir vereinfachen Antragsverfahren durch Digitalisierung, Standardisierung, zentrale Anlaufstellen, gezielte Schulungen und perspektivisch auch KI-gestützte Vergabeverfahren.
  • Sportgroßveranstaltungen nachhaltig nutzen
    Die German Finals finden 2026 in der Region Hannover statt. Von diesem großen Sportereignis erhoffen wir uns wichtige Impulse. Stadt und Region Hannover fördern die German Finals – dafür haben wir uns erfolgreich eingesetzt. Hannover ist zudem Austragungsort der Frauenfußball-Europameisterschaft 2029. Das ist eine große Chance den Mädchen- und Frauenfußball in unserer Region nachhaltig zu stärken.

Die Region Hannover ist ein starker und vielfältiger Wirtschaftsstandort. Von einer lebendigen Start-up-Szene über ein breit aufgestelltes Handwerk und einen starken Mittelstand bis hin zu internationalen Konzernen profitieren Unternehmen und Beschäftigte von einer guten Infrastruktur und einem innovationsfreundlichen Umfeld.

Gleichzeitig stehen viele Unternehmen und ihre Beschäftigten vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, Transformation, Digitalisierung und Bürokratie führen zu Verunsicherung. Wir stehen auch in schwierigen Zeiten für gute Arbeitsbedingungen, Tarifbindung und starke Mitbestimmung.

ENERGIEWENDE ALS WIRTSCHAFTSMOTOR

Die Energiewende ist ein zentraler Standortfaktor für die Region Hannover. Durch den Ausbau von Windkraft und Solarenergie erreichen wir nicht nur unsere Klimaziele, sondern sichern auch eine bezahlbare und saubere Energieversorgung für Wirtschaft und Gesellschaft. Bis 2035 sorgt der Ausbau der Erneuerbaren für nahezu 10 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung in der Region und schafft jährlich über 4.000 Arbeitsplätze. Die Energiewende ist damit ein starker Motor für den Wohlstand und Jobsicherheit in unserer Region.

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG GEZIELT ENTWICKELN

Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover als Möglichmacherin einer vielfältigen, demokratischen und zukunftsorientierten Region unterstützt Unternehmen umfassend – von Standortberatung über Gewerbeflächenmonitoring bis hin zu Gründungszentren und Fachkräfteallianzen. Auch Förderprogramme sind ein zentraler Bestandteil.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Nachhaltige Wirtschaft fördern
    Mit Programmen wie Green Economy ermöglichen wir Unternehmen, Projekte für eine nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaft zu entwickeln. So verbinden wir ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Stärke.
  • Transformation der Automobilindustrie begleiten
    Mit dem Netzwerk „neu/wagen“ unterstützen wir gezielt die Transformation der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie. Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern, indem wir den nachhaltigen Wandel hin zu zukunftsfähigen Branchen voranbringen.
  • Ansiedlung von Unternehmen der Zukunftsbranchen
    Unternehmen der Zukunftsbranchen wie IT & Digitalisierung, Gesundheitswesen, Erneuerbare Energien und Umwelttechnologie, Robotik & Automatisierung siedeln sich zunehmend in Regionen mit einem hohen Angebot erneuerbarer Energien an. Wir schaffen dafür in der Region Hannover die Voraussetzungen durch eine kluge und umwelt- und klimafreundliche regionale Standortpolitik.

GUTE ARBEIT, GLEICHSTELLUNG UND FACHKRÄFTE SICHERN

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Migration und der Weg zur Klimaneutralität verändern unsere Arbeitswelt grundlegend. Damit dieser Wandel gelingt, braucht es gute Arbeit, gleiche Chancen und verlässliche Perspektiven. Lebenslanges Lernen ist dabei der Schlüssel, um Menschen zu befähigen, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gleichberechtigt am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Gute Arbeitsbedingungen, echte Gleichstellung und eine wirksame Fachkräftesicherung gehören für uns untrennbar zusammen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen
    Wir unterstützen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Beruf. Berufsberatung, Karrierenetzwerke und Fortbildungsangebote für Frauen bauen wir weiter aus. Die Koordinierungsstelle „Frau und Beruf“ stärken wir und sichern sie langfristig ab.
  • Vielfalt als Zukunftsfaktor stärken
    Diversität erhöht Innovationskraft und Arbeitgeberattraktivität. Mit der Initiative „Zukunft braucht Vielfalt“ unterstützen wir Unternehmen gezielt bei Maßnahmen für mehr Vielfalt am Arbeitsplatz.
  • Demokratie als harter Standortfaktor
    Unternehmen werden zu Multiplikatoren zum Thema nachhaltiges Wirtschaften, Gemeinwohl und gesellschaftliche Entwicklung. Wir unterstützen sie bei einem Bekenntnis zu Standort, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung.
  • Ausbildungsberufe stärken
    Wir stärken Ausbildungsberufe gezielt und fördern Azubiwohnungen, um Ausbildung attraktiver zu machen. Das Projekt Ausbildungslots*innen ist eines der erfolgreichsten Projekte gegen Jugendarbeitslosigkeit. Wir bauen es aus und verstetigen es.
  • Weiterbildung ausbauen
    RegioLab+, die Servicestelle für Weiterbildung, bauen wir weiter aus und etablieren sie als dauerhaftes Angebot.

INNOVATION UND GRÜNDUNG STÄRKEN

Die Region Hannover verfügt über eine starke Wissenschaftslandschaft, innovative Unternehmen und kreative Köpfe. Diese Stärken wollen wir gezielt nutzen, um Innovationen voranzubringen, neue Unternehmen zu gründen und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Eine lebendige Gründungs- und Innovationskultur ist ein zentraler Motor für wirtschaftliche Entwicklung, Klimaschutz und gesellschaftlichen Fortschritt. Deshalb setzen wir auf enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und schaffen Rahmenbedingungen, die Mut zu neuen Ideen machen und nachhaltiges Unternehmertum fördern.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • TechFactories zum Green Hub weiterentwickeln
    Mit den TechFactories in Garbsen und künftig in der Nordstadt entstehen Orte, an denen Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen. Wir wollen mehr daraus machen – ein Green Hub Hannover, der als Herzstück eines regionalen Green Tech Clusters funktioniert und die ökologische Transformation unserer Wirtschaft sichtbar voranbringt. Dieser Hub soll nicht abgeschottet, sondern offen und vernetzt sein – mit Hochschulen, Stadtteilen, Gründer*innen und dem Mittelstand.
  • Social Entrepreneurship gezielt fördern
    Gemeinwohlorientierte Unternehmensgründungen unterstützen wir gezielt. Sie verbinden wirtschaftliche Aktivität mit gesellschaftlichem Nutzen und tragen zu nachhaltiger Entwicklung bei.
  • Standortmarketing zukunftsorientiert ausbauen
    Mit einem attraktiven Standortmarketing machen wir die Angebote der Region Hannover sichtbar, um weitere Unternehmen und Fachkräfte zu gewinnen. Dazu gehört auch ein nachhaltiger Qualitätstourismus, von dem Einwohner*innen wie Besucher*innen, die lokale Wirtschaft sowie die Kommunen profitieren.

KREISLAUFWIRTSCHAFT ALS LEITPRINZIP

Kreislaufwirtschaft ist für uns Leitprinzip der Wirtschaftsförderung. Sie reduziert Abhängigkeiten, schont Ressourcen und stärkt die regionale Wertschöpfung. Deswegen haben wir die Abfallentsorgung der Region, auch mit der Einführung einer einheitlichen Tonnenabfuhr, konsequent auf Recycling und Kreislaufwirtschaft ausgerichtet.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Recyclingstationen 
    Viele Abfälle enthalten wertvolle Rohstoffe. Getrenntes Sammeln schont Ressourcen, stärkt die Kreislaufwirtschaft und stellt sicher, dass schädliche Stoffe fachgerecht entsorgt werden. Deshalb entwickeln wir Wertstoffhöfe zu Recyclingstationen mit verbesserten Rückgabemöglichkeit weiter. Darüber hinaus erarbeiten wir Lösungen, die die Müllrücknahme und -sortierung weiter verbessern, um so die Bürger*innen zu entlasten, ohne dabei die Hersteller aus ihrer Verantwortung zu nehmen.
  • Müllvermeidung durch Mehrwegsysteme
    Mehrwegsysteme wie z.B. Hannocino leisten einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und zum Schutz unserer Ressourcen. Wir machen diese Angebote besser nutzbar, indem wir die Rückgabemöglichkeiten vereinfachen und verbessern.
  • Neu denken statt neu kaufen
    Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung, Repair-Cafés, Verleihgeschäfte und ähnliche Angebote fördern wir gezielt.

Die Region Hannover ist für zahlreiche Verwaltungsdienstleistungen zuständig, etwa für die Ausstellung von Führerscheinen oder die Bewilligung von Sozialleistungen. Unser Anspruch ist eine Verwaltung, die zuverlässig, bürgernah und transparent arbeitet. Eine Verwaltung, die läuft, ist die beste Demokratieförderung.

DIGITAL, BÜRGER UND UNTERNEHMENSORIENTIERT

Wir wollen die Digitalisierung der Verwaltung konsequent voranbringen. Bis 2030 sollen alle Verwaltungsdienstleistungen weitgehend papierlos möglich sein. Mit einer RegionsApp schaffen wir dafür einen unkomplizierten und niedrigschwelligen Zugang.

  • One-Stop-Prinzip umsetzen
    Informationen und Dienstleistungen sollen über eine zentrale Anlaufstelle erreichbar sein. Das erleichtert den Alltag der Bürger*innen und stärkt das Vertrauen in staatliche Institutionen.
  • Digitale und persönliche Angebote verbinden
    Digitale Prozesse ersetzen nicht den persönlichen Kontakt, sondern ergänzen ihn sinnvoll. Dabei kann ein virtueller Bürger*innenservice dabei unterstützen, alle nötigen Unterlagen direkt einzureichen. Gerade bei komplexen Anliegen bleiben persönliche Ansprechpartner*innen wichtig. Wir priorisieren da, wo Menschen profitieren. Nicht dort, wo es die meisten Gebühren gibt.

STARKE VERWALTUNG BRAUCHT STARKE BESCHÄFTIGTE

Eine starke Verwaltung lebt von den Menschen, die in ihr arbeiten. Gut ausgebildete, motivierte Beschäftigte, die die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln, sorgen dafür, dass der Staat verlässlich funktioniert – für alle Bürger*innen. Deshalb stärken wir die Verwaltung als attraktive Arbeitgeberin und machen sie krisenfest und zukunftsfähig.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Attraktive Arbeitsbedingungen schaffen
    Wir setzen auf verlässliche, moderne und zugleich innovative Arbeitsbedingungen in der Verwaltung. Dazu gehören auch Konzepte zur Führung in Teilzeit.
  • Resilienz der Verwaltung stärken
    Damit die Verwaltung auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleibt, ergreifen wir gezielte Maßnahmen zur Stärkung ihrer organisatorischen und personellen Resilienz. Wir unterstützen die Entwicklung einer umfassenden IT-Strategie der Region Hannover für mehr digitale Souveränität und Sicherheit.
  • Vielfalt und Gleichstellung in der Belegschaft
    Wir setzen uns dafür ein, dass auf allen Ebenen der Regionsverwaltung – von den Auszubildenden bis zu den Führungspositionen – Geschlechterparität herrscht und die Verwaltung Maßnahmen ergreift, damit die Vielfalt in der Gesellschaft auch in der Verwaltung abgebildet wird.

SOLDIDE FINANZEN – VERANTWORTUNGSVOLL INVESTIEREN

In der vergangenen Wahlperiode haben wir gezielt in Schulen, Krankenhäuser, Klimaschutz und Radwege investiert und somit viel erreicht – trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Denn die Haushaltslage der Region Hannover ist dramatisch – wie bei den regionsangehörigen Städten und Gemeinden und nahezu allen Kommunen bundesweit. Bund und Land stehen in der Pflicht, für eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung der Kommunen und ihrer gesetzlichen Aufgaben zu sorgen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Infrastruktur konsequent modernisieren
    Diesen Weg setzen wir fort und nutzen dafür auch das Sondervermögen des Bundes sowie das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) des Landes.
  • Haushaltsdefizit verantwortungsvoll abbauen
    Das Haushaltsdefizit wollen wir vorrangig durch Digitalisierung und Effizienzsteigerungen reduzieren. Sparmaßnahmen zulasten von Kindern, Familien oder Menschen mit Unterstützungsbedarf lehnen wir ab.
  • Energiewende für soziale Infrastruktur nutzen
    Einnahmen aus der Energiewende, etwa aus Windkraft, wollen wir gezielt einsetzen, um die soziale Infrastruktur weiter auszubauen.
  • Nachhaltige Finanzpolitik
    Wir prüfen gezielt, wie sich die Ausgaben der Verwaltung bspw. auf das Klima, die Gleichstellung der Geschlechter und andere Nachhaltigkeitsindikatoren auswirken. Mit verbindlichen Gleichstellungs-Checks (Gender-Budgeting) weiten wir die Prüfung der Haushaltsausgaben auf ihre Wirkung für die Gleichstellung aus, um eine gerechtere Verteilung der Mittel zu erreichen.

KOMMUNEN STÄRKEN – DEMOKRATIE VOR ORT SICHERN

Kommunen sind die Herzkammer der Demokratie. Hier wird der Alltag der Menschen organisiert. Eine gut funktionierende Verwaltung ist deshalb auch ein zentraler Baustein der Demokratieförderung.

Wir stehen für eine Region Hannover, die ihre Verantwortung für gute Daseinsvorsorge ernst nimmt, transparent handelt und handlungsfähig bleibt – heute und in Zukunft.

Die Region Hannover ist für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zuständig. Ob S-Bahnen, Busse, Stadtbahnen oder Sprinti – wir arbeiten intensiv daran, dass alle Menschen zuverlässig, günstig und komfortabel mobil sein können. Das erleichtert den Alltag und ist zugleich ein zentraler Beitrag zum Klimaschutz.

ERFOLGE AUSBAUEN – MOBILITÄT FÜR ALLE VERBESSERN

In der vergangenen Wahlperiode haben wir den ÖPNV deutlich attraktiver gemacht. Mit dem Hannover JobTicket, dem Sozialticket, dem Ehrenamtsticket und der Jugendnetzkarte haben wir den ÖPNV für viele Menschen bezahlbar gemacht. Mit dem Verkehrsentwicklungsplan VEP 2035+ haben wir konkrete Maßnahmen beschlossen, um die Verkehrswende voranzubringen und den CO₂-Ausstoß im Verkehrssektor deutlich zu senken. Sprinti ist ein echtes Erfolgsmodell im Umland. Dieses bundesweit einmalige Angebot haben wir langfristig abgesichert. Der europaweit erste autonome Linienbus Albus fährt seit einigen Monaten in Burgdorf. Mit neuen SprintH-Linien sind Stadt Hannover und Umland auch mit dem Bus schnell miteinander verbunden. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen.

ÖPNV WEITER AUSBAUEN UND BESSER VERNETZEN

Wir bauen die Infrastruktur von S-Bahnen, Stadtbahnen und Bussen weiter aus. Neue Verbindungen und zusätzliche Haltestellen schaffen bessere Erreichbarkeit, unter anderem zum Neubau der Medizinischen Hochschule. Wir schaffen neue Bahnstationen, wie etwa Laatzen-Mitte oder Waldhausen. Diese attraktiven Umsteigeanlagen machen den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln einfacher und komfortabler. Haltestellen bauen wir konsequent barrierefrei aus – denn der ÖPNV ist für alle da.

MOBILITÄT RUND UM DIE UHR

Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Sie ermöglicht Menschen, unabhängig vom Wohnort Arbeit, Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Angebote zu erreichen. Mit flexiblen Angeboten wie dem Sprinti ergänzt die Region Hannover den öffentlichen Nahverkehr dort, wo feste Takte an Grenzen stoßen. Darauf bauen wir auf und sorgen für sichere, bezahlbare Mobilität – auch in den Abend- und Nachtstunden.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein:

  • Nachtangebote ausbauen
    An den Wochenenden ist der ÖPNV bereits nachts gut nutzbar. Dieses Angebot wollen wir auch unter der Woche ausbauen.
  • Frauen*nachttaxi einführen
    Wir setzen uns für ein regionsweites Frauen*nachttaxi für alle FLINTA-Personen ein, um Sicherheit und Mobilität insbesondere in den Abend- und Nachtstunden zu verbessern.
  • Sprinti verstetigen
    Tausende Menschen nutzen Sprinti täglich – mit steigender Nachfrage. Wir wollen, dass dieses Angebot gehalten werden kann und dass es weiter flexibilisiert wird. Bei einer ausreichenden Kapazität sollen auch zusätzlich Personen in einen Sprinti einsteigen dürfen, die ihn nicht selbst gebucht haben. Dadurch können unnötige Mehrfachfahrten vermieden werden.
  • Sicherheitsgefühl stärken
    Wir setzen uns, in Absprache mit den Betreiber*innen, dafür ein, das Sicherheitsgefühl durch konkrete Maßnahmen an Bahnhöfen und Haltestellen (zum Beispiel durch helle Beleuchtung und Notruf-Möglichkeiten) zu verbessern.
  • Safe Spaces für Frauen*
    Wir initiieren für unsere Stadtbahnen zusammen mit Betroffenen, Gleichstellungsstellen und Expert*innen ein Pilotprojekt für Safe Spaces für Frauen*, die sich unsicher fühlen.
  • Sicherheits-Training für ein respektvolles Miteinander
    Nur Fahr- und Sicherheitspersonal, dass weiß, wie es sich selbst und andere schützen kann, kann auch anderen wirksam helfen und für eine respektvolle Atmosphäre sorgen. Wir sorgen für die gute Aus- und Weiterbildung des Personals im Nahverkehr.
  • Frontkameras in Bussen und Stadtbahnen
    Immer wieder blockieren Autofahrer*innen Bushaltestellen und behindern durch Falschparken den ÖPNV. Nach positiven Erfahrungen in anderen Städten wollen wir durch den datenschutzkonformen Einsatz von Frontkameras in Bussen und Bahnen die Ahndung solcher Parkverstöße erleichtern und damit den ÖPNV beschleunigen.

BEZAHLBARE MOBILITÄT FÜR ALLE SICHERN

Mobilität darf keine Frage des Einkommens sein. Mit dem 9-Euro-Ticket haben wir im Bund 2022 den Grundstein für das heutige Deutschlandticket gelegt. Für viele Beschäftigte, Jugendliche, Ehrenamtliche und Menschen mit geringem Einkommen bieten wir das Deutschlandticket in der Region Hannover bereits für 35 Euro pro Monat an. Für Jugendliche und Menschen mit geringem Einkommen wollen wir weitere Vergünstigungen schaffen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Kostenloses Schülerticket für Alle
    Wir setzen uns dafür ein, dass alle Schulkinder in der Region Hannover eine kostenlose Fahrkarte für das gesamte Regionsgebiet erhalten. Die bisherige 2-Kilometer-Grenze zwischen Wohnort und Schule ist willkürlich und ungerecht. Gemeinsam mit den regionsangehörigen Städten und Gemeinden suchen wir nach tragfähigen Lösungen.

BUS, BAHN UND FUßVERKEHR BESSER VERZAHNEN

Nachhaltige Mobilität denkt alle Verkehrsmittel zusammen. Ob Bus und Bahn, Fahrrad oder Auto (gerade in Form von Sharing-Angeboten) – jedes Verkehrsmittel hat seinen Platz. Entscheidend ist, einen starken Umweltverbund aufzubauen, in dem Menschen für ihre Wege einfach, flexibel und klimafreundlich das passende Verkehrsmittel wählen können. Rückgrat dieses Umweltverbundes ist der öffentliche Verkehr mit Bus und Bahn. Dafür sorgen wir mit der notwendigen Infrastruktur, guten Umsteigemöglichkeiten und einer verlässlichen Vernetzung der Angebote. Wir möchten die S-Bahn wieder zuverlässig machen und das Platzangebot erweitern. Die Stadtbahn muss wieder wetterfester werden. Beim Sprinti wollen wir Verbindungen zwischen den einzelnen Kommunen schaffen.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Bike & Ride und Park & Ride ausbauen
    Wir bauen Bike-&-Ride- sowie Park-&-Ride-Anlagen weiter aus und statten sie mit Ladesäulen aus.
  • Fahrradmitnahme verbessern
    Die Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen soll einfacher werden. Sperrzeiten reduzieren wir schrittweise und schaffen zusätzliche Abstellflächen.

VERKEHRSSICHERHEIT ERHÖHEN – VISION ZERO UMSETZEN

Alle Menschen sollen sich in ihrem Alltag angstfrei fortbewegen und unversehrt ihre Ziele erreichen können. Gerade Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung brauchen eine besondere Aufmerksamkeit bei der Verkehrsplanung. Für uns ist Verkehrssicherheit ein zentrales Anliegen. Wir setzen uns weiter für die Vision Zero ein: Niemand soll im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt werden.

Dafür setzen wir GRÜNE uns ein: 

  • Mehr Sicherheitstempo 
    Wo möglich, setzen wir auf Tempo 30 innerorts und Tempo 70 außerorts. Insbesondere dort wo es keine begleitenden Radwege gibt.
  • Ausbau der Radinfrastruktur
    Radwege werden zu sicheren und komfortablen Radwegen sowie zu einem Radwegenetz ausgebaut.Der Radwegebau soll beschleunigt werden. Dabei prüfen wir eine mitlaufende Beleuchtung in Bestand und Neubau.
  • Regionsweite Radschnellwege
    Perspektivisch schaffen wir ein sternförmiges Netz aus beleuchteten Radschnellwegen mit Querverbindungen im gesamten Regionsgebiet. Die ersten Radschnellwege nach Lehrte, Langenhagen und Garbsen sind bereits geplant und werden in den kommenden Jahren finalisiert. Weitere Radschnellwege werden künftig Burgdorf, Ronnenberg, Pattensen, Gehrden und Uetze enger mit der Landeshauptstadt verbinden.

Hier kannst du das Programm herunterladen.

Wahl-Programm der Grünen

für die Region Hannover
in Leichter Sprache

Unser Plan für die Region Hannover

Wir sind die Grünen.
Wir wollen,
dass es in der Region Hannover
allen Menschen gut geht.
Die Region Hannover soll stark sein.
Die Region Hannover soll gerecht sein.
Die Region Hannover soll klima-neutral sein.
Klima-neutral heißt:
Wir machen die Luft nicht mehr schmutzig.
Das ist unser Plan
für die Wahl im Jahr 2026.

Vorwort

In der Region Hannover
wohnen mehr als 1 Million Menschen.
Die Menschen arbeiten hier.
Die Menschen lernen hier.
Die Menschen helfen mit.
Jeden Tag
halten sie unsere Region am Laufen.
In einer Demokratie
machen alle Menschen mit.
Demokratie heißt:
Alle Menschen entscheiden zusammen
Was im Land passiert.
Alle Menschen sind verschieden.
Das ist gut so.
Das ist eine Stärke.
Wir wollen die Region
zusammen mit Ihnen gestalten.
Auch in den nächsten Jahren.

Die Aufgaben sind groß

Die Welt hat viele Probleme.
Die Klima-Krise ist ein Problem.
Klima-Krise heißt:
Die Erde wird immer wärmer.
Das ist sehr gefährlich.
Viele Tiere und Pflanzen sterben aus.
Manche Menschen haben viel Geld.
Andere Menschen haben fast nichts.
Das ist nicht gerecht.
Viele Menschen müssen flüchten.
Es gibt Kriege auf der ganzen Welt.
Wir müssen schnell handeln.
Wir haben in den letzten 5 Jahren
viel geschafft.
Die Grünen waren mit-verantwortlich.
Wir haben Busse und Bahnen ausgebaut.
Der Sprinti-Bus fährt jetzt im Umland.
Wir haben das Klima besser geschützt.
Wir haben mehr Strom aus Sonne und Wind.
Das nennt man Erneuerbare Energien.
Wir haben die Natur geschützt.
Wir haben Menschen geholfen.
So können alle besser mitmachen.

Wir denken an morgen

Wir Grüne übernehmen Verantwortung.
Wir denken nicht nur an heute.
Wir denken auch an die Zukunft.
Wir denken an die Kinder.
Wir denken an die Enkel.
Wir packen Probleme an.
Wir schieben Probleme nicht weg.
Wir suchen gute Lösungen.
Wir achten dabei auf alle Menschen.
Wir hören den Menschen zu.
Wir entscheiden klar.
Wir bleiben bei unserem Plan.

So soll die Region Hannover sein

Wir wollen viele Dinge zusammen denken:
– Klima-Schutz
– Natur-Schutz
– gerechtes Leben
– starke Wirtschaft
Klima-Schutz heißt:
Wir schützen das Klima.
Natur-Schutz heißt:
Wir schützen die Natur.
Bus und Bahn sollen günstig sein.
Ärzte und Kranken-Häuser
sollen gut erreichbar sein.
Das soll überall so sein.
In der Stadt.
Und auf dem Land.
Es soll neue Ideen geben.
Es soll gute Arbeit geben.
Wir wollen Wohlstand für alle.
Wohlstand heißt:
Es geht den Menschen gut.
Und dabei beschützen wir auch die Natur.
Alle Menschen sollen mitmachen können.
Es soll Orte zum Treffen geben.
Es soll Sport und Kultur geben.
Kinder dürfen mit-bestimmen.
Jugendliche dürfen mit-bestimmen.
Erwachsene dürfen mit-bestimmen.
Die Menschen sollen Zusammenhalten.
Alle Menschen sind verschieden.
Das ist eine gute Sache.
Integration soll gelingen.
Integration heißt:
Neue Menschen gehören dazu.

Unsere Vision

Vision heißt:
ein großes Ziel.
Unser Ziel ist:
Alle Menschen bekommen Hilfe
Wenn sie Hilfe brauchen.
Niemand wird vergessen.
Die Region soll offen sein für alle.
Die Region soll sicher sein.
Alle Menschen gehören dazu.
Egal woher die Menschen kommen.
Egal wie alt sie sind.
Egal ob sie Mann oder Frau sind.
Egal welche Religion sie haben.
Egal wen sie lieben.
Egal wie sie leben.
Alle sollen gut leben können.
Alle sollen gut arbeiten können.
Alle sollen sich helfen.
Dafür treten wir an.
Dafür übernehmen wir Verantwortung.
Bitte vertrauen Sie uns.

1. Wir schützen das Klima

Wir haben schon viel für das Klima getan.
Aber es gibt noch viel zu tun.
Wir denken an die Menschen.
Wir denken an die Natur.
Wir denken an die Zukunft.
Bis zum Jahr 2035
soll die Region Hannover klima-neutral sein.
Klima-neutral heißt:
Wir machen die Luft nicht mehr schmutzig.
Klima-Schutz soll gerecht sein.
Die Menschen sollen gut leben.
Es soll gute Arbeit geben.
Das Wetter wird immer extremer.
Wir bereiten uns auf das Wetter vor.
So leben alle Menschen sicher.
Heute und in Zukunft.

Klima-Schutz ist eine Chance
Klima-Schutz ist gut für die Zukunft.
Wir brauchen weniger Öl und Kohle.
Öl und Kohle sind schlecht für das Klima.
Wir brauchen neue Berufe.
Die neuen Berufe sind gut für das Klima.
So gibt es gute Arbeit.
So gibt es faire Löhne.
Bis 2035 fließt viel Geld in die Region.
Etwa 24 Milliarden Euro.
So sichern wir 4000 Arbeits-Plätze jedes Jahr.
Die Städte und Gemeinden
bekommen mehr Steuer-Geld.
Wir haben einen Plan,
wie wir das Geld gut nutzen.
Der Plan heißt:
Klima-Investitions-Programm.

Das wollen wir Grünen machen
Wir haben mehrere Pläne.

Plan 1: Klima-neutral bis 2035
Wir machen die Region klima-neutral.
Bis zum Jahr 2035.
Das bedeutet: Keine Abgase mehr.

Plan 2: Wir prüfen alle Entscheidungen
Wir prüfen jede Entscheidung.
Wir fragen:
Ist das gut für das Klima?
Ist das gut für die Menschen?

Plan 3: Ein Klima-Beirat
Wir gründen einen Klima-Beirat.
Beirat heißt:
eine Gruppe von Fach-Leuten.
Der Klima-Beirat prüft unsere Pläne.
Der Klima-Beirat berät die Politik.
So wird Klima-Schutz wichtig.
Bei allen Entscheidungen.

Plan 4: Eine starke Klima-Schutz-Agentur
Es gibt schon eine Klima-Schutz-Agentur.
Die Agentur berät Menschen.
Die Agentur berät auch Firmen.
Die Beratung ist kostenlos.
Die Agentur soll stark bleiben.
So kann jede Person mitmachen.

Saubere Energie und Wärme
Energie heißt zum Beispiel:
– Strom
– Wärme zum Heizen
Wir wollen saubere Energie.
Saubere Energie kommt aus:
– der Sonne
– dem Wind
– der Erde
Das ist gut für das Klima.
Wir brauchen dann kein Öl mehr.
Wir brauchen kein Gas mehr.
Wir sind weniger abhängig.
Strom bleibt günstig.

Heizen bleibt günstig.

Das wollen wir Grünen machen
Eine Bürger-Energie-Genossenschaft
Wir gründen eine Genossenschaft.
Genossenschaft heißt:
Viele Menschen schließen sich zusammen.
Die Menschen machen gemeinsam Strom.
Zum Beispiel mit Solar-Anlagen auf Dächern.
Die Menschen verdienen daran Geld.

Saubere Wärme für alle
Wärme zum Heizen soll sauber sein.
Wir bauen neue Wärme-Netze.
Wärme-Netz heißt:
Viele Häuser bekommen Wärme
aus einer großen Heizung.
Wir nutzen neue Ideen.
Zum Beispiel große Wärme-Pumpen.
Eine Wärme-Pumpe holt Wärme aus der Luft.
Oder aus dem Boden.
Heizen soll bezahlbar bleiben.

Mehr Lade-Säulen für E-Autos
E-Autos fahren mit Strom.
E-Autos brauchen deshalb Lade-Säulen.
In Hannover gibt es schon viele Lade-Säulen.
Und wir bauen noch mehr Lade-Säulen.
Auch im Umland.

Wir bereiten uns auf das Wetter vor
Das Wetter wird immer extremer.
Es gibt mehr Hoch-Wasser.
Es gibt sehr heiße Tage.
Es gibt mehr Wald-Brände.
Wir bereiten uns darauf vor.
Wir schützen die Menschen.
Wir schützen Straßen und Häuser.
Wir schützen die Natur.

Das wollen wir Grünen machen
Mehr Grün und Wasser in der Stadt
Wir wollen schattige Plätze.
Wir wollen mehr grüne Dächer.
Wir wollen mehr grüne Wände.
Grün bedeutet hier:
Da wachsen Pflanzen drauf.
Wir wollen weniger Beton.
Wir wollen Regen-Wasser sammeln.
Wir machen Platz für Wasser in der Natur.
Bei Hoch-Wasser hilft das.
Die Stadt soll wie ein Schwamm sein.
Schwamm-Stadt heißt:
Die Stadt nimmt das Wasser auf.
Wir schützen das Grund-Wasser.
Aus Grund-Wasser machen wir Trink-Wasser.

Starke Feuerwehr
Wir helfen der Feuerwehr.
In Ronnenberg wird ein neues Haus gebaut.
Das ist bis 2030 fertig.
In Burgdorf soll auch eines gebaut werden.
Wir planen die Feuerwehr für die ganze Region.

Schutz der Menschen
Wir schauen früh nach Gefahren.
Wir wollen wissen,
was passieren kann.
Bei einer Katastrophe
helfen Feuerwehr und Rotes Kreuz.
Wir machen einen Plan für Notfälle.
Der Plan ist leicht zu verstehen.

2. Wir schützen die Natur

Die Natur ist sehr wichtig.
Die Natur schützt uns.
Die Natur gibt uns sauberes Wasser.
Die Natur gibt uns frische Luft.
Die Natur kühlt uns ab.
Die Natur schützt uns vor Hoch-Wasser.
Es gibt viele Tier-Arten.
Es gibt viele Pflanzen-Arten.
Das nennt man Arten-Vielfalt.
Die Arten-Vielfalt soll erhalten bleiben.
Wir schützen Wälder.
Wir schützen Moore.
Moore sind nasse Gebiete in der Natur.
Wir schützen Flüsse und Seen.

Das wollen wir Grünen machen
Tiere und Pflanzen schützen
Viele Tiere und Pflanzen sterben aus.
Das wollen wir stoppen.
Eine gesunde Natur ist wichtig.
Wichtig für unser Essen.
Wichtig für unsere Gesundheit.
Wichtig im Klima-Wandel.
Wir holen die Natur zurück in die Region.

Mehr Vielfalt in der Natur
Die Region Hannover hat einen Plan.
Der Plan heißt:
Bio-Diversitäts-Strategie.
Bio-Diversität heißt:
viele verschiedene Tiere und Pflanzen.
Wir machen den Plan besser.
Wir verbinden Lebens-Räume.
Wir machen mehr Platz
für ökologische Landwirtschaft.
Ökologisch heißt:
gut für die Natur.

5000 neue Bäume
Wir pflanzen 5000 neue Bäume.
Bäume sind wichtig.
Bäume machen Schatten.
Bäume kühlen die Luft.
Bäume reinigen die Luft.
Wir pflanzen Bäume
an Straßen und Wegen.
Überall in der Region.

Wir helfen Natur-Schutz-Gruppen
Es gibt Gruppen für Natur-Schutz.
Diese Gruppen sind sehr wichtig.
Wir helfen den Gruppen mit Geld.
So können sie weiter gut arbeiten.

Moore retten
Moore sind nasse Gebiete.
Moore sind gut für das Klima.
Moore halten viel CO2 fest.
CO2 ist ein Gas.
CO2 macht das Klima schlechter.
In Mooren leben seltene Tiere.
In Mooren wachsen seltene Pflanzen.
Und Moore speichern viel Wasser.
Das ist gut bei Stark-Regen.
Und auch bei Trockenheit.
Wir schützen die Moore.

Das wollen wir Grünen machen
Moore wieder nass machen
Wir machen die Moore wieder nass.
So speichern die Moore wieder Wasser.
So speichern die Moore wieder CO2.
Im Toten Moor wird Torf abgebaut.
Torf ist ein Stoff aus dem Moor.
Das soll bald aufhören.

Eine neue Stiftung
Wir gründen eine Stiftung.
Stiftung bedeutet:
eine Gruppe sammelt Geld für ein Ziel.
Das Ziel ist:
Natur und Klima schützen.
Firmen aus der Region geben Geld.
Das Geld hilft den Bauern.
Die Bauern schützen die Moore.
So wird die Landwirtschaft stärker.

Wasser schützen
Flüsse und Seen sind sehr wichtig.
Aus dem Wasser machen wir Trink-Wasser.
Im Wasser leben viele Tiere.
Am Wasser kann man sich erholen.
Wir schützen unsere Gewässer.

Das wollen wir Grünen machen
Gute Planung für Wasser
Manchmal regnet es lange nicht.
Dann gibt es wenig Wasser.
Wir planen für diese Zeiten.
Die Natur braucht Wasser.
Die Bauern brauchen Wasser.
Die Menschen brauchen Wasser.
Alle sollen genug Wasser haben.

Bäche und Flüsse bekommen Platz
Bäche und Flüsse brauchen Platz.
So nehmen sie viel Wasser auf.
So gibt es weniger Hoch-Wasser.
Und Tiere und Pflanzen finden ein Zuhause.
Wir helfen den Städten dabei.
Wir helfen den Vereinen dabei.

Die Leine ist ein blaues Band
Die Leine ist ein Fluss.
Die Leine fließt durch die Region.
Die Leine soll alles verbinden.
Wie ein blaues Band.
Wir machen die Leine wieder natürlich.
Menschen sollen an die Leine kommen.

3. Wir halten zusammen

Eine starke Demokratie braucht Zusammenhalt.
Niemand soll vergessen werden.
Egal woher die Menschen kommen.
Egal ob Mann oder Frau.
Egal wie alt.
Egal ob arm oder reich.
Egal ob mit oder ohne Behinderung.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Alle Menschen sollen mitmachen können.
Wir helfen den Menschen.
Wir geben Geld für Bildung.
Wir bauen günstige Wohnungen.
Auch für Menschen mit Behinderung.
Alle sollen gut leben.
Heute und morgen.

Frauen und Männer sind gleich-gestellt
Frauen und Männer sollen gleich-gestellt sein.
Gleich-gestellt heißt:
Sie haben die gleichen Rechte.
Frauen und Männer sollen frei leben.
Frauen und Männer sollen sicher leben.
Es gibt viel Gewalt gegen Frauen.
Das ist ein großes Problem.
Manche Frauen werden getötet.
Wir wollen,
dass keine Frau mehr getötet wird.

Das wollen wir Grünen machen
Sichere Orte für Frauen
Es gibt Frauen-Häuser.
Dort wohnen Frauen,
die Schutz brauchen.
Es gibt Beratungs-Stellen für Frauen.
Wir geben den Häusern Geld.
Jedes Jahr.
Auch Frauen mit Behinderung können kommen.
Die Hilfe gibt es auch auf dem Land.
Die Mitarbeiter lernen immer dazu.

Gewalt-Schutz besser machen
Es gibt neue Arten von Gewalt.
Zum Beispiel Gewalt im Internet.
Auch das ist Gewalt.
Hilfe gibt es für alle Frauen.
Auch für alte Frauen.
Auch für Frauen die Pflege brauchen. 
Auch für Frauen mit Behinderung.
Polizei und Beratung arbeiten zusammen.

Hilfe für Täter
Täter sind Menschen,
die Gewalt machen.
Es gibt das Programm „Kein Täter werden“.
Das Programm hilft den Tätern.
So gibt es weniger Gewalt.
Wir bauen das Programm aus.
Auch in Schulen und Vereinen wird aufgeklärt.

An die Kinder denken
Auch Kinder leiden unter Gewalt.
Wir denken an die Kinder.
Frauen-Häuser arbeiten mit der Jugend-Hilfe.
Kinder bekommen Hilfe.
Kinder reden mit jemandem.
Schulen und Kitas haben Schutz-Pläne.

Eine neue Wohnung finden
Manche Frauen wohnen im Frauen-Haus.
Später brauchen sie eine eigene Wohnung.
Wir helfen den Frauen.
Wir schaffen neue Wohnungen.
Ämter und Beratung arbeiten zusammen.

Vielfalt ist gut
Manche Menschen sind queer.
Queer heißt:
Sie lieben gleich-geschlechtlich.
Oder sie fühlen sich nicht
als Mann oder Frau.
Queere Menschen gehören dazu.
Niemand darf sie schlecht behandeln.
Niemand darf ihnen Gewalt antun.

Regenbogen-Familien helfen
Regenbogen-Familie heißt:
Die Eltern sind zwei Männer.
Oder die Eltern sind zwei Frauen.
Wir helfen Regenbogen-Familien.
Es gibt einen Tag für queere Menschen.
Der Tag heißt Christopher Street Day.
Kurz: CSD.
Wir helfen bei dem CSD.
Auch in den kleinen Städten.

Hilfe für alle, die Hilfe brauchen
Der Staat hilft den Menschen.
Manche Menschen brauchen mehr Hilfe.
Zum Beispiel:
– Wenn sie wenig Geld haben.
– Wenn sie krank sind.
– Wenn sie alt sind.
– Wenn sie alleine sind.
Der Staat soll alle Menschen unterstützen.
Alle sollen in Würde leben.
Der Staat soll früh helfen.
Bevor die Probleme groß werden.

Das wollen wir Grünen machen
Früh helfen
Wir helfen Familien früh.
Schon in der Kita.
Wir helfen den Kindern.
Wir denken zusammen an:
– Bildung
– Soziales
– Gesundheit
So gibt es weniger Armut.
So hat niemand Angst,
die Wohnung zu verlieren.

Eine Anlauf-Stelle für alles
Heute gibt es viele Ämter.
Das ist kompliziert.
Wir machen Sozial-Zentren.
In einem Sozial-Zentrum
gibt es alle Hilfen.
An einem Ort.
So ist es einfacher.
Der Staat soll auf die Menschen zugehen.
Nicht umgekehrt.

Alles in der Nähe
Alle Menschen brauchen wichtige Dinge:
– Arzt
– Kita
– Bus und Bahn
– Kultur
– Hilfe
Das soll alles in der Nähe sein.
Und günstig.

Das wollen wir Grünen machen
15 Minuten zu allem
Alles soll in 15 Minuten zu erreichen sein.
Zum Beispiel:
– die Bibliothek
– der Nachbarschafts-Treff
– der Jugend-Treff
– der Park

Orte für alle Menschen
Wir bauen Häuser
für verschiedene Alters-Gruppen.
Junge und alte Menschen treffen sich dort.
Die Häuser sind ohne Barrieren.

Niemand soll einsam sein
Viele Menschen sind einsam.
Das gilt vor allem für alte Menschen.
Wir wollen das ändern.
Wir schaffen Orte zum Treffen.
Wir helfen Ehren-Amtlichen.
Ehren-Amtlich heißt:
jemand hilft, ohne Geld zu bekommen.
Wir denken auch an:
– alte Menschen mit Migrations-Geschichte
– alte queere Menschen
Migrations-Geschichte heißt:
jemand kommt aus einem anderen Land.
Alle sollen gut leben.

Wohnen für alle
Wohnen ist ein Menschen-Recht.
Wir schaffen günstige Wohnungen.
Für Familien.
Vor allem auch für Allein-Erziehende.
Allein-erziehend heißt:
Eine Mutter oder ein Vater allein.
Für alte Menschen.
Für Menschen mit Behinderung.
Wir bauen neu.
Und wir machen alte Wohnungen besser.

Das wollen wir Grünen machen
Wohnungen für Menschen in Not
Manche Menschen brauchen schnell eine Wohnung.
Wir helfen ihnen.
Ämter und Beratung arbeiten zusammen.
So finden die Menschen eine Wohnung.

Mehr günstige Wohnungen
Wir haben ein Programm.
Das Programm heißt WoBi 2.0.
WoBi steht für Wohnungs-Bau.
Mit dem Programm bauen wir Wohnungen.
Wir machen alte Wohnungen barriere-frei.
Barriere-frei heißt:
Auch Menschen mit Roll-Stuhl kommen rein.

Nachhaltig bauen
Wir bauen klima-freundlich.
Wir bauen sparsam.
Wir bauen für alle Menschen.
Die Bewohner dürfen mit-planen.
Wohnen soll bezahlbar sein.

4. Gute Hilfe bei Krankheit

Alle Menschen sollen gut behandelt werden
wenn sie krank sind.
Die Region Hannover hat eigene Kranken-Häuser.
Die heißen Klinikum Region Hannover.
Die Abkürzung ist KRH.
Wir haben einen Plan für die Zukunft.
Der Plan heißt Medizin-Strategie 2030.
Jedes Kranken-Haus hat dann seine Aufgaben.
So werden die Menschen gut behandelt.

Das wollen wir Grünen machen
Ein neues Gesundheits-Zentrum in Lehrte
In Lehrte entsteht etwas Neues.
Ein Gesundheits-Zentrum.
Die Abkürzung ist RGZ.
Hier bekommen alle Menschen Hilfe.
Junge Menschen und alte Menschen.
Bei allen Fragen zur Gesundheit.

Ein großes Kranken-Haus für alle
Die Kranken-Häuser Nordstadt und Siloah
werden zusammengelegt.
Hier gibt es alle Behandlungen.
Mit modernen Geräten.
In Gehrden und Burgwedel
werden neue Kranken-Häuser gebaut.

Hilfe beim Notfall
Die Not-Aufnahme ist für schwere Fälle
Bei leichten Fällen
hilft der normale Arzt.
Wir klären die Menschen auf.
So bekommen alle die richtige Hilfe.

Mehr Mitarbeiter im Kranken-Haus
Im Kranken-Haus arbeiten viele Menschen.
Wir brauchen mehr Mitarbeiter.
Die Mitarbeiter brauchen gute Bedingungen.
So bekommen die Kranken gute Hilfe.

Klima-Schutz im Kranken-Haus
Auch das Kranken-Haus schützt das Klima.
Zum Beispiel:
– Schutz vor Hitze
– Sonnen-Energie
– weniger Müll
Das KRH soll ein grünes Kranken-Haus werden.
Wir schützen alte Menschen vor Hitze.
Wir schützen Kinder vor Hitze.
Wir schützen Kranke vor Hitze.

Besseres Essen im Kranken-Haus
Das Essen soll gut sein.
Wir kaufen das Essen in der Region.

Frauen und Männer sind verschieden
Frauen und Männer sind nicht gleich.
Sie haben verschiedene Krankheiten.
Manchmal brauchen sie andere Hilfe.
Das KRH achtet darauf.

Gesundheit bei der Geburt
Schwangere Frauen brauchen gute Hilfe.
Junge Familien brauchen gute Hilfe.
Bei der Schwangerschaft.
Bei der Geburt.
Und danach.
Frauen sollen selbst bestimmen.
Bei ihrem Körper.
Bei ihrer Familie.

Das wollen wir Grünen machen
Bessere Hilfe bei der Geburt
In Gehrden gibt es einen besonderen Kreis-Saal.
Kreis-Saal heißt:
der Raum für die Geburt.
Im Kreis-Saal in Gehrden
arbeiten nur Hebammen.
Eine Hebamme hilft bei der Geburt.
Das läuft sehr gut.
Wir wollen das auch woanders machen.
Jede Schwangere soll eine Hebamme bekommen.
Wir bauen eine Muttermilch-Bank.
Dort spenden Mütter Milch.
Die Milch hilft Babys,
die zu früh geboren sind.

Hilfe bei Schwangerschafts-Abbruch
Schwangerschafts-Abbruch heißt:
die Schwangerschaft beenden.
Das Kind wird nicht geboren.
Bei uns ist das verboten.
Auch wenn die Frau das Kind nicht möchte.
Wir wollen,
dass es erlaubt wird.
Wir bauen die Beratung aus.
Wir machen es einfacher.
In der Region Hannover.

Krankheiten vorbeugen
Gesund bleiben ist wichtig.
Das nennt man Prävention.
Prävention heißt:
Krankheiten vermeiden.
Alle Menschen sollen Hilfe bekommen.
Egal wie viel Geld sie haben.

Das wollen wir Grünen machen
Das Gesundheits-Amt hilft
Es gibt das Gesundheits-Amt.
Das Gesundheits-Amt hilft.
Mit Beratung.
Mit guten Infos.

Gesundheits-Kioske erproben
Wir wollen Gesundheits-Kioske aus-probieren.
Ein Gesundheits-Kiosk
ist eine kleine Beratungs-Stelle.
Hier gibt es Hilfe in mehreren Sprachen.
Hier kommt jeder leicht hin.

Hilfe ohne Versicherung
Manche Menschen haben keine Versicherung.
Wir helfen diesen Menschen.
Auch sie sollen zum Arzt gehen können.

5. Integration für alle

In unserer Region wohnen viele Menschen.
Manche Menschen kommen aus anderen Ländern.
Das ist ganz normal.
Das ist gut für unsere Region.
Diese Menschen gehören zu uns.
Sie arbeiten hier.
Sie bringen Vielfalt.
Sie helfen unserer Wirtschaft.
Alle sollen die gleichen Chancen haben.
Egal woher sie kommen.
Egal welche Sprache sie sprechen.

Eine freundliche Behörde
Es gibt ein Amt für Einwanderer.
Dieses Amt soll freundlich sein.
Die Mitarbeiter helfen den Menschen.
Mit Respekt.

Das wollen wir Grünen machen
Die Behörde soll helfen
Die Behörde soll unterstützen.
Die Behörde soll Wege öffnen.
Die Behörde soll niemanden abschrecken.
Die Behörde soll klar sein.
Die Behörde soll freundlich sein.

Klare Regeln und gute Erreichbarkeit
Wir wollen klare Regeln.
Wir wollen klare Sprache.
Anträge sollen schnell bearbeitet werden.
Auch über das Internet.
Aber persönliche Beratung bleibt wichtig.

Gute Mitarbeiter
Die Behörde braucht genug Mitarbeiter.
Die Mitarbeiter sollen sich fort-bilden.
Sie sollen verschiedene Kulturen verstehen.

Integration braucht Geld und Zeit
Integration passiert vor Ort.
In den Stadt-Teilen.
In den Vereinen.
In den Schulen.
Bei Ehren-Amtlichen.
Das alles braucht festes Geld.
Und einen guten Plan.

Das wollen wir Grünen machen
Geld für Integrations-Projekte
Es gibt viele Integrations-Projekte.
Die Projekte brauchen festes Geld.
Nicht nur für kurze Zeit.
Sondern für lange Zeit.

Integration ist wichtig
Integration ist eine wichtige Aufgabe.
Die Region arbeitet mit den Städten zusammen.
Die Region arbeitet mit Vereinen zusammen.

Vereine stärken
Es gibt Vereine von Eingewanderten.
Es gibt soziale Verbände.
Es gibt Ehren-Amtliche.
Wir helfen ihnen mit:
– guten Tipps
– Geld
– Organisation

Alle dürfen mit-bestimmen
Wer mit-bestimmen darf,
fühlt sich zu Hause.
Wer mit-bestimmen darf,
übernimmt Verantwortung.
Wir geben allen Menschen eine Stimme.
So wächst der Zusammenhalt.

Das wollen wir Grünen machen
Mitmachen in der Politik
Menschen aus anderen Ländern
sollen mitmachen.
In der Politik.
In der Gesellschaft.
Wir denken auch an die Vergangenheit.
An die Geschichten der Eingewanderten.

Gegen Rassismus
Rassismus ist schlecht.
Rassismus heißt:
Menschen wegen ihrer Herkunft beleidigen.
Wir wollen das verhindern.
Wir klären die Menschen auf.
Wir sagen klar Nein zu Diskriminierung.
Diskriminierung heißt:
Menschen schlechter behandeln.

Integration ist gut für alle
Eine offene Region ist attraktiv.
Fach-Kräfte kommen gerne.
Firmen arbeiten hier.
Familien ziehen hierher.
Integration macht uns stark.

Hilfe gegen Diskriminierung
Manche Menschen werden diskriminiert.
Sie brauchen Hilfe.
Wir bauen eine Anti-Diskriminierungs-Stelle.
Dort gibt es Beratung.
Dort gibt es Unterstützung.

6. Bildung und Teilhabe

In diesem Kapitel geht es um:

  • Bildung
  • Kultur
  • Sport
  • Demokratie.

Kinder und Jugendliche sollen gut aufwachsen.
Familien brauchen Sicherheit.
Sie brauchen gute Orte zum Leben.
Sie brauchen gute Orte zum Lernen.
Bildung ist eine Aufgabe für alle.
Kultur ist eine Aufgabe für alle.
Sport ist eine Aufgabe für alle.
Demokratie ist eine Aufgabe für alle.
Demokratie heißt:
Das Volk bestimmt.
Wir wollen,
dass alle Kinder gute Chancen haben.
Von klein auf.
Bis zum Beruf.

Gute Schulen für jedes Kind
Schulen brauchen gute Räume.
Schulen brauchen genug Lehrer.
Schulen brauchen gute Ideen.
Die Region Hannover baut viele Schulen.
Vor allem Förder-Schulen.
Förder-Schulen sind für Kinder mit Behinderung.
Auch Berufs-Schulen sind wichtig.
In Berufs-Schulen lernt man einen Beruf.

Das wollen wir Grünen machen
Neue Schulen bauen
Wir haben eine neue Firma gegründet.
Die Firma baut Schulen.
Sie heißt Schul-Bau-Gesellschaft.
Im Jahr 2025 ging es los.
Zuerst in Lehrte.
Lehrte ist eine Stadt bei Hannover.
Wir geben viel Geld dafür aus.
Eine Milliarde Euro.
Die Schulen werden modern.
Die Schulen sind für alle gut.
Auch für Menschen mit Rollstuhl.

Alle Kinder lernen zusammen
Wir wollen,
dass alle Kinder zusammen lernen.
Kinder mit und ohne Behinderung.
So bauen wir Hürden ab.
Die Kinder verstehen sich besser.
Jedes Kind soll gut gefördert werden.
Egal,
wie es ist.

Gebärden-Sprache lernen
Gebärden-Sprache ist eine Sprache mit den Händen.
Gehörlose Menschen sprechen so.
Wir wollen,
dass Kinder Gebärden-Sprache lernen können.
In der Schule.
Wie Englisch oder Französisch.
So können mehr Menschen mitreden.

Computer und Tablets für alle
Alle Schüler sollen einen Computer haben.
Oder ein Tablet.
Egal,
ob die Eltern viel Geld haben.
Oder wenig Geld.
Aber:
Es geht nicht nur um Geräte.
Die Kinder sollen lernen,
wie man Computer gut nutzt.

Frühe Förderung für kleine Kinder
Schon kleine Kinder sollen lernen.
In der Kita.
Auch die Sprache ist wichtig.
Manche Kinder sprechen noch nicht gut Deutsch.
Sie sollen Hilfe bekommen.
So haben alle Kinder gute Chancen.

Soziales Lernen
Kinder sollen lernen,
wie man mit anderen Menschen umgeht.
Wie man Streit löst.
Wie man im Team arbeitet.
Das ist sehr wichtig.
In der Kita,
in der Schule,
in der Ausbildung.

Gesundes Essen für Kinder
Kinder sollen gutes Essen bekommen.
Gesundes Essen.
Essen aus der Region.
Wir machen einen Plan dafür.
Wir arbeiten mit dem Ernährungs-Rat zusammen.
Der Ernährungs-Rat kennt sich mit Essen aus.

Demokratie lernen
Demokratie muss gelernt werden.
Demokratie heißt:
Das Volk bestimmt.
Junge Menschen sollen erfahren,
dass ihre Stimme zählt.
Sie sollen mitmachen.
Sie sollen mitgestalten.

Das wollen wir Grünen machen
Die Gedenk-Stätte Ahlem stärken
Ahlem ist ein Ort in Hannover.
Dort gibt es eine Gedenk-Stätte.
Eine Gedenk-Stätte erinnert an früher.
An die schlimme Zeit der Nazis.
Wir wollen,
dass dort über Demokratie gelernt wird.
Politik und Geschichte gehören zusammen.

Demokratie? Ehren-Sache!
So heißt ein Projekt.
Es ist für junge Menschen.
Sie sollen sich für Demokratie einsetzen.
Wir wollen das Projekt nochmal beantragen.

Alle dürfen mitmachen
Manche Kinder leben in Armut.
Sie können nicht alles machen.
Wir wollen helfen.
Vereine sollen mehr Kinder mitnehmen.
Sport-Vereine.
Kultur-Vereine.
Es gibt Bildungs- und Teilhabe-Pakete.
Das ist Geld vom Staat.
Damit Kinder mitmachen können.
Wir fördern Ehren-Amt.
Ehren-Amt heißt:
Menschen helfen ohne Bezahlung.
Niemand soll alleine sein.
Alle jungen Menschen sollen mitmachen.
Egal,
wie viel Geld die Familie hat.

Kultur und Sport für alle
Kultur ist wichtig.
Kultur heißt:
Theater, Musik, Kunst und Bücher.
Bei Kultur treffen sich Menschen.
Sport macht auch Spaß.
Sport ist gut für die Gesundheit.
Sport bringt Menschen zusammen.
Sport-Vereine sind wichtig für uns alle.

Das wollen wir Grünen machen
Die Hör-Region erhalten
Die Hör-Region Hannover ist ein Projekt.
Es geht um Hören und Musik.
Das Projekt ist sehr bekannt.
Es ist gut für Wissenschaft.
Es ist gut für Kultur.
Es ist gut für die Wirtschaft.
Wir wollen,
dass es weiterhin gibt.
Auch nach dem Jahr 2026.

Büchereien erhalten
Büchereien sind wichtig.
Eine Bücherei heißt auch Bibliothek.
Dort kann man Bücher leihen.
Dort kann man lernen.
Dort kann man Menschen treffen.
Wir sorgen dafür,
dass es Büchereien gibt.
Sie sollen modern werden.
Sie sollen für alle offen sein.

Sport-Vereine fördern
Sport-Vereine bekommen Geld von uns.
Auch in Zukunft.
Sport-Vereine bringen Menschen zusammen.
Und Sport-Vereine sind gut für die Gesundheit.

e.co-Sport einfacher machen
e.co-Sport ist ein Programm.
Es hilft Sport-Vereinen beim Energie-Sparen.
Zum Beispiel:

  • Bessere Fenster einbauen.
  • Solar-Anlagen aufs Dach.
  • Wärme-Pumpen einbauen.

Die Vereine bekommen Geld dafür.
Aber das Programm ist zu schwer.
Es gibt zu viele Formulare.
Wir machen es einfacher.
Mit Computern.
Mit klaren Regeln.
Mit einem Ansprech-Partner.

Große Sport-Feste
Im Jahr 2026 kommen die German Finals.
German Finals sind große Sport-Wettkämpfe.
In der Region Hannover.
Wir freuen uns sehr darauf.
Die Region gibt Geld dazu.
Das haben wir Grünen erreicht.
Im Jahr 2029 ist Hannover auch wichtig.
Dann gibt es die Frauen-Fußball-Europa-Meisterschaft.
In Hannover spielen Frauen-Mannschaften.
Das ist eine große Chance.
Mädchen-Fußball wird wichtiger.
Frauen-Fußball wird wichtiger.

7. Wirtschaft und Arbeit

Die Region Hannover hat eine gute Wirtschaft.
Es gibt viele Firmen.
Ganz kleine und ganz Große.
Und auch neue Firmen.
Die nennt man Start-ups.
Die Region ist ein guter Ort für Firmen.
Aber es gibt auch Probleme.
Es fehlen Fach-Leute.
Und es gibt zu viele Regeln.
Wir wollen gute Arbeits-Bedingungen.
Auch in schweren Zeiten.
Wir wollen,
dass Mitarbeiter mitreden können.

Saubere Energie schafft Arbeit
Saubere Energie ist wichtig.
Zum Beispiel Wind-Energie.
Oder Sonnen-Energie.
Das ist gut für das Klima.
Aber auch gut für die Wirtschaft.
Bis zum Jahr 2035 verdient die Region viel Geld.
Etwa 10 Milliarden Euro.
Das ist eine Eins mit zehn Nullen.
Es gibt jedes Jahr viele neue Arbeits-Plätze.
Über 4.000 Arbeits-Plätze.
Saubere Energie macht uns reicher.
Saubere Energie macht Jobs sicher.

Firmen helfen
Die Region hilft den Firmen.
Sie berät Firmen.
Sie sucht Plätze für neue Firmen.
Sie hilft beim Gründen.
Sie hilft beim Suchen von Fach-Leuten.
Es gibt auch Geld vom Staat.

Das wollen wir Grünen machen
Grüne Firmen fördern
Wir haben ein Programm.
Es heißt Green Economy.
Das ist Englisch.
Es heißt auf Deutsch:
Grüne Wirtschaft.
Firmen sollen die Natur schützen.
Und trotzdem Geld verdienen.

Auto-Firmen helfen
Viele Firmen bauen Autos.
Oder Teile für Autos.
Diese Firmen müssen sich ändern.
Wir haben ein Netzwerk dafür.
Es heißt “neu wagen“.
Wir wollen die Arbeits-Plätze sichern.
Wir helfen beim Wandel.

Firmen der Zukunft anlocken
Manche Firmen sind die Firmen der Zukunft.

Zum Beispiel:

  • Computer-Firmen.
  • Gesundheits-Firmen.
  • Firmen für saubere Energie.
  • Firmen für Roboter.

Diese Firmen wollen saubere Energie haben.
Wir haben viel saubere Energie.
Deshalb kommen die Firmen zu uns.

Gute Arbeit für alle
Die Arbeits-Welt verändert sich.Computer machen viel.
KI macht viel.
KI heißt:
Schlaue Computer-Programme.
Auch viele Menschen kommen aus anderen Ländern.
Und die Energie wird sauberer.
Wir wollen gute Arbeit für alle.
Gleiche Chancen für alle.
Menschen sollen ihr Leben lang lernen.
Das ist sehr wichtig.

Das wollen wir Grünen machen
Mehr Arbeit für Frauen
Wir helfen Frauen.
Frauen kümmern sich oft um Kinder.
Frauen pflegen oft ältere Menschen.
Trotzdem sollen sie arbeiten können.
Wir bauen Beratungs-Stellen aus.
Wir bauen Kurse aus.
Es gibt eine Stelle für Frau und Beruf.
Diese Stelle wird gestärkt.

Vielfalt ist wichtig
Vielfalt heißt:
Menschen sind verschieden.
Und das ist gut.
Das ist gut für Firmen.
So gibt es mehr Ideen.
Wir haben ein Programm.
Es heißt „Zukunft braucht Vielfalt“.
Wir helfen Firmen dabei.

Demokratie ist gut für Firmen
Firmen sollen Demokratie unterstützen.
Firmen sollen für die Gesellschaft da sein.
Wir helfen Firmen dabei.

Mehr Ausbildung
Junge Leute machen eine Ausbildung.
Sie lernen einen Beruf.
Wir wollen mehr Wohnungen für Azubis.
Azubi heißt:
Junge Leute in der Ausbildung.
Es gibt das Projekt Ausbildungs-Lotsen.
Lotsen helfen jungen Leuten.
Lotsen sind Fachleute.
Sie helfen dabei
einen Ausbildungs-Platz zu finden.
Das Projekt ist sehr gut.
Wir machen es noch größer.

Lebenslang lernen
Auch Erwachsene lernen weiter.
Das heißt Weiter-Bildung.
Es gibt eine Stelle dafür.
Sie heißt Regio-Lab plus.
Wir bauen sie weiter aus.

Neue Ideen und neue Firmen
In der Region gibt es viele Hoch-Schulen.
Hoch-Schulen sind Schulen für Erwachsene.
Dort wird viel geforscht.
Es gibt viele kluge Menschen.
Wir wollen,
dass sie neue Firmen gründen.
So entstehen gute Arbeits-Plätze.
Hoch-Schulen und Firmen sollen noch besser
zusammen-arbeiten.

Das wollen wir Grünen machen
Ein grünes Zentrum für Technik
Es gibt schon Tech-Factories.
Tech-Factory heißt:
Ein Ort für neue Technik.
Es gibt eine in Garbsen.
Und eine wird in der Nord-Stadt gebaut.
Wir wollen daraus mehr machen.
Einen Green Hub.
Das heißt:
Ein grünes Zentrum.
Dort treffen sich Firmen.
Und Hoch-Schulen.
Und Gründer.
Sie arbeiten zusammen.
Für eine bessere Umwelt.

Firmen für das Gemein-Wohl
Manche Firmen wollen helfen.
Sie wollen nicht nur Geld verdienen.
Sie wollen die Welt besser machen.
Wir unterstützen diese Firmen.

Werbung für die Region
Wir machen Werbung für die Region.
Firmen sollen herkommen.
Fach-Leute sollen herkommen.
Auch Urlauber sollen herkommen.
Das hilft den Firmen.
Das hilft den Städten.

Aus Abfall wird neues Material
Das heißt Kreislauf-Wirtschaft.
In Abfall steckt viel Wertvolles.
Das können wir wieder nutzen.
So schützen wir die Natur.
Wir brauchen weniger neue Rohstoffe.
Wir haben eine einheitliche Tonnen-Abfuhr eingeführt.
Das heißt:
Überall die gleichen Müll-Tonnen.

Das wollen wir Grünen machen
Recycling-Stationen
Recycling heißt:
Aus altem Material wird neues.
Es gibt Wertstoff-Höfe.
Dort kann man Abfall abgeben.
Wir machen daraus Recycling-Stationen.
Dort kann man noch mehr abgeben.
Das ist einfacher für die Bürger.
Die Hersteller müssen mehr tun.
Sie sollen ihren Müll zurücknehmen.

Becher zum Wieder-Nutzen
Es gibt Hannocino.
Das ist ein System mit Mehrweg-Bechern.
Also Becher,
die man oft nutzen kann.
So gibt es weniger Müll.
Wir machen das System besser.
Man soll die Becher überall abgeben können.

Reparieren statt wegwerfen
Viele Dinge kann man reparieren.
Dann muss man nichts Neues kaufen.
Es gibt Repair-Cafés.
Dort wird zusammen repariert.
Es gibt Verleih-Geschäfte.
Dort kann man Sachen leihen.
Auch gegen Essens-Verschwendung tun wir etwas.
Wir unterstützen all das.

8. Die Verwaltung soll einfach sein

Die Verwaltung macht viele Sachen.
Zum Beispiel:

  • Sie macht Führer-Scheine.
  • Sie zahlt Geld für arme Menschen.

Wir wollen eine gute Verwaltung:
Eine Verwaltung,
die zuverlässig ist.
Eine Verwaltung,
die nah bei den Bürgern ist.
Eine Verwaltung,
die offen ist.
Eine gute Verwaltung ist gut für die Demokratie.

Die Verwaltung wird digital
Digital heißt:
Mit dem Computer.
Bis zum Jahr 2030 wollen wir das schaffen:

  • Fast alles geht ohne Papier.
  • Es gibt eine Regions-App.
    Eine App ist ein kleines Programm.
    Für das Handy.

Damit kann man viele Behörden-Gänge auf dem Handy erledigen.
Einfach und schnell.

Alles an einer Stelle
Es soll eine zentrale Stelle geben.
Dort gibt es alle Infos.
Dort gibt es alle Dienste.
Das macht den Alltag leichter.
Die Bürger vertrauen so dem Staat mehr.

Computer und Menschen helfen zusammen
Computer ersetzen Menschen nicht.
Sie helfen den Menschen.
Es gibt einen Bürger-Service im Internet.
Dort kann man Unterlagen abgeben.
Bei schweren Sachen braucht man Hilfe.
Dann hilft ein Mensch persönlich.
Wir denken zuerst an die Bürger.
Nicht an das Geld.

Gute Mitarbeiter für die Verwaltung
Die Verwaltung braucht gute Mitarbeiter.
Mitarbeiter,
die gut ausgebildet sind.
Mitarbeiter,
die Lust auf ihre Arbeit haben.
Die Mitarbeiter sind verschieden.
So wie die Gesellschaft.
Dann funktioniert der Staat gut.
Für alle Bürger.

Das wollen wir Grünen machen
Gute Arbeit in der Verwaltung
Wir wollen gute Arbeits-Bedingungen.
Modern.
Verlässlich.
Auch Chefs sollen in Teil-Zeit arbeiten können.
Teil-Zeit heißt:
Weniger als 40 Stunden die Woche.

Die Verwaltung soll Krisen bestehen
Eine Krise ist eine schwere Zeit.
Zum Beispiel ein Stark-Regen.
Oder ein Angriff auf Computer.
Auch dann muss die Verwaltung arbeiten.
Wir machen die Verwaltung stark.
Auch für Krisen.
Wir wollen sichere Computer.
Wir wollen einen guten IT-Plan.
IT heißt:
Alles mit Computern und Daten.

Vielfalt und Gleichstellung
Die Verwaltung ist für alle da.
Deshalb sollen alle dort arbeiten.
Männer und Frauen.
Junge und alte Menschen.
Auch Auszubildende.
Auch Chefs sollen verschieden sein.
Frauen und Männer zu gleichen Teilen.

Geld richtig ausgeben
Wir haben viel Geld ausgegeben.
Für Schulen.
Für Kranken-Häuser.
Für das Klima.
Für Rad-Wege.
Aber die Region hat wenig Geld.
Auch die Städte haben wenig Geld.
Deutschland und Niedersachsen müssen helfen.
Sie sollen mehr Geld geben.

Das wollen wir Grünen machen
Wichtige Sachen erneuern
Wir erneuern Straßen und Gebäude.
Wir bekommen extra Geld vom Bund.
Wir bekommen extra Geld vom Land.
Das heißt Sonder-Vermögen.
Und es gibt das KIP.
KIP ist die Abkürzung für:
Kommunal-Investitions-Programm.
Das bedeutet:
Geld für die Region.

Weniger Schulden machen
Die Region hat Schulden.
Wir wollen die Schulden abbauen.
Aber nicht bei Kindern sparen.
Nicht bei Familien sparen.
Nicht bei armen Menschen sparen.
Wir wollen mit Computern sparen.
Und mit besserer Arbeit.

Geld aus sauberer Energie nutzen
Mit Wind-Energie verdient die Region Geld.
Dieses Geld wollen wir gut nutzen.
Für soziale Sachen.
Zum Beispiel für Familien.

Geld gerecht verteilen
Wir prüfen unsere Ausgaben.
Ist das Geld gut für das Klima?
Ist das Geld gut für Frauen und Männer?
Wir wollen,
dass das Geld gerecht verteilt wird.
Das nennt man Gender-Budgeting.
Das heißt auf Deutsch:
Geld nach Geschlecht ausgeben.

Die Städte und Gemeinden stärken
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Kommunen sind das Herz der Demokratie.
Dort wird das Leben der Menschen geregelt.
Eine gute Verwaltung ist sehr wichtig.
Wir wollen,
dass die Region Hannover gut funktioniert.
Sie soll für die Menschen da sein.
Sie soll offen sein.
Sie soll handeln können.
Heute und morgen.

9. Gut von A nach B kommen

Die Region Hannover hat den ÖPNV.
ÖPNV heißt:
Bus und Bahn für alle.
Es gibt S-Bahnen.
Es gibt Busse.
Es gibt Stadt-Bahnen.
Es gibt den Sprinti.
Der Sprinti ist ein kleines Sammel-Taxi.
Wir wollen,
dass alle gut fahren können.
Zuverlässig.
Günstig.
Bequem.
Das ist gut für den Alltag.
Das ist gut für das Klima.

Das haben wir schon erreicht
Wir haben den ÖPNV besser gemacht.
Es gibt viele günstige Tickets:
Das Job-Ticket für Arbeit-Nehmer.
Das Sozial-Ticket für arme Menschen.
Das Ehren-Amts-Ticket.
Die Jugend-Netz-Karte.
Wir haben einen Plan gemacht.
Er heißt Verkehrs-Entwicklungs-Plan.
Damit sinkt der CO2-Ausstoß.
CO2 ist ein Gas.
Es ist schlecht für das Klima.
Der Sprinti ist sehr beliebt.
Es gibt ihn nur bei uns.
In ganz Deutschland.
In Burgdorf fährt der Albus.
Burgdorf ist eine Stadt bei Hannover.
Der Albus fährt ohne Fahrer.
Das ist der erste in Europa.
Es gibt neue SprintH-Linien.
Schnelle Busse zwischen Stadt und Umland.

Bus und Bahn ausbauen
Wir bauen das Bus- und Bahn-Netz aus.
Es gibt neue Verbindungen.
Es gibt neue Halte-Stellen.
Zum Beispiel an der neuen Medizin-Hoch-Schule.
Es gibt neue Bahn-Stationen.
Zum Beispiel Laatzen-Mitte.
Zum Beispiel Waldhausen.
Dort kann man gut umsteigen.
Alle Halte-Stellen werden barriere-frei.
Barriere-frei heißt:
Auch für Menschen mit Rollstuhl.
Der ÖPNV ist für alle da.

Bus und Bahn zu jeder Zeit
Alle Menschen sollen mobil sein.
Egal,
wo sie wohnen.
Mobil heißt:
Sie können unterwegs sein.
Sie kommen zur Arbeit.
Sie kommen zur Schule.
Sie kommen zum Arzt.
Auch abends.
Auch nachts.
Der Sprinti hilft dabei.
Wir wollen sichere Wege.
Wir wollen günstige Wege.

Das wollen wir Grünen machen
Mehr Busse und Bahnen in der Nacht
Am Wochenende fahren Busse und Bahnen nachts.
Auch unter der Woche soll das gehen.

Ein Nacht-Taxi für Frauen
Wir wollen ein Nacht-Taxi.
Für Frauen und FLINTA.
FLINTA heißt:
Alle außer Männer.
Das soll überall in der Region gehen.
Damit alle sicher heim kommen.
Abends und nachts.

Der Sprinti soll bleiben
Viele Menschen nutzen den Sprinti.
Jeden Tag.
Es werden immer mehr Menschen.
Wir wollen,
dass es den Sprinti weiter gibt.
Wir wollen ihn flexibler machen.
Bei freien Plätzen dürfen mehr Menschen mitfahren.
Auch ohne Buchung.
Das spart Fahrten.

Bahnhöfe sicher machen
Manche Menschen fühlen sich an Bahnhöfen unsicher.
Wir wollen das ändern.
Mit hellen Lampen.
Mit Not-Ruf-Knopf.
Wir arbeiten mit den Betreibern zusammen.

Schutz-Raum in den Stadt-Bahnen
Manche Frauen fühlen sich nicht sicher.
Sie brauchen sichere Plätze.
Wir wollen das in der Stadt-Bahn ausprobieren.
Wir reden mit Expertinnen darüber.

Gute Ausbildung für das Personal
Das Personal in Bus und Bahn lernt viel.
Wie es Menschen schützt.
Wie es sich selbst schützt.
So kann es bei Problemen helfen.
Wir sorgen für gute Schulungen.

Kameras vorne an Bus und Bahn
Manchmal parken Autos vor Halte-Stellen.
Das ist falsch.
Dann kommen Bus und Bahn nicht weiter.
Wir wollen Kameras vorne anbringen.
Die Kameras filmen die Falsch-Parker.
Der Daten-Schutz wird eingehalten.
In anderen Städten klappt das gut.

Bus und Bahn müssen bezahlbar sein
Geld darf keine Rolle spielen.
Alle sollen Bus und Bahn fahren können.
Es gab schon das 9-Euro-Ticket.
Daraus wurde das Deutschland-Ticket.
Bei uns kostet es nur 35 Euro im Monat.
Für viele Menschen.
Zum Beispiel für junge Leute.
Zum Beispiel für arme Menschen.
Wir wollen es noch günstiger machen.

Das wollen wir Grünen machen
Kostenlos fahren für Schüler
Alle Schul-Kinder sollen kostenlos fahren.
In der ganzen Region.
Bisher gibt es eine Regel.
Die Schule muss weiter als 2 Kilometer weg sein.
Wir finden das ungerecht.
Das wollen wir ändern.
Wir suchen mit den Städten eine Lösung.

Alles gehört zusammen
Es gibt viele Wege,
unterwegs zu sein.
Mit Bus oder Bahn.
Mit dem Fahr-Rad.
Zu Fuß.
Manchmal auch mit dem Auto.
Zum Beispiel mit Carsharing.
Carsharing heißt:
Ein Auto teilen.
Bus und Bahn sind am wichtigsten.
Wir wollen die S-Bahn besser machen.
Sie soll pünktlich sein.
Sie soll mehr Plätze haben.
Die Stadt-Bahn soll gegen Wetter sicher sein.
Der Sprinti soll mehr Orte verbinden.

Das wollen wir Grünen machen
Plätze zum Parken und Umsteigen
Es gibt Bike-and-Ride.
Das heißt:
Mit dem Rad zur Bahn fahren.
Dort parkt man das Rad.
Es gibt Park-and-Ride.
Das heißt:
Mit dem Auto zur Bahn fahren.
Dort parkt man das Auto.
Wir bauen mehr Plätze.
Auch mit Lade-Säulen für E-Autos.

Das Fahr-Rad mitnehmen
Man darf das Fahr-Rad mitnehmen.
In Bus und Bahn.
Wir machen das einfacher.
Es gibt weniger Sperr-Zeiten.
Sperr-Zeit heißt:
Da darf das Rad nicht mit.
Es gibt mehr Plätze für Räder in Bus und Bahn.

Sichere Straßen für alle
Alle sollen sicher unterwegs sein.
Ohne Angst.
Vor allem Kinder.
Vor allem alte Menschen.
Vor allem Menschen mit Behinderung.
Wir haben ein Ziel.
Es heißt Vision Zero.
Das ist Englisch.
Auf Deutsch:
Ziel Null.
Niemand soll im Verkehr sterben.
Niemand soll schwer verletzt werden.

Das wollen wir Grünen machen
Langsamer fahren
In Städten soll Tempo 30 gelten.
Tempo 30 heißt:
Maximal 30 Kilometer pro Stunde.
Außerhalb soll Tempo 70 gelten.
Vor allem,
wo es keinen Rad-Weg gibt.
Langsamer ist sicherer.

Mehr Rad-Wege
Wir bauen mehr Rad-Wege.
Sie sollen sicher sein.
Sie sollen bequem sein.
Wir bauen schneller.
Wir prüfen Lampen an den Rad-Wegen.
Damit man im Dunkeln gut sieht.

Schnelle Rad-Wege in der ganzen Region
Es gibt Rad-Schnell-Wege.
Das sind breite Rad-Wege.
Dort kann man schnell fahren.
Sie sollen sternförmig sein.
Von Hannover in alle Richtungen.
Sie sollen beleuchtet sein.
Die ersten sind schon geplant.
Nach Lehrte.
Nach Langenhagen.
Nach Garbsen.
Später kommen weitere.
Nach Burgdorf.
Nach Ronnenberg.
Nach Pattensen.
Nach Gehrden.
Nach Uetze.
So sind alle Orte gut mit dem Rad zu erreichen.

Hier kannst du das Programm in Leichter Sprache herunterladen (klicken).